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Isenbüttel DRK-Kita Wendehof: Sprachförderung ist wichtig
Gifhorn Isenbüttel DRK-Kita Wendehof: Sprachförderung ist wichtig
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00:16 20.05.2016
Neues Konzept: Natalia Biller (l.) und Kerstin Arendt freuen sich über die Förderung als Sprach-Kita. Quelle: Christina Rudert
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Kerstin Arendt, stellvertretende Leiterin, ist als Fachkraft mit knapp 20 Wochenstunden dafür freigestellt. Vier Jahre finanziert das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend diese halbe Stelle. „Dann sollte die Fachkraft überflüssig sein, weil das Thema allen Kollegen in Fleisch und Blut übergegangen ist“, sagt Kita-Leiterin Natalia Biller. Ohne zusätzliches Projekt, im ganz normalen Alltag, wird die Sprache in den Blick genommen. Kerstin Arendt erklärt: „Hinter ,wasch dir die Hände‘ steckt eine ganze Abfolge von Aktionen, die jetzt in Worte gefasst wird: Schieb dir die Ärmel hoch, dreh den Wasserhahn auf, nimm die Seife.“ Diese Form der Förderung heißt Immersionslernen und funktioniert auch beim Spielen, Malen und Toben.

Das hilft Kindern mit deutscher Muttersprache, die sich mit der Sprache schwer tun, wobei Natalia Biller betont: „Wir leisten keine therapeutische Arbeit.“ Stellt Kerstin Arendt logopädischen Förderbedarf fest, sind die Eltern gefragt. Das hilft aber auch Kindern mit einer anderen Muttersprache - am Wendehof sind das Kurdisch, Türkisch, Russisch und Chinesisch.

Mit dieser Methode wird hier übrigens auch Englisch gelernt. Die Idee, die Sprachförderung stärker in den Mittelpunkt zu rücken, hatte das Team um Natalia Biller vor zwei Jahren. „Damals war der Migrantenanteil bei uns sehr hoch.“ Die Kollegen waren fast nur noch mit dem Thema Sprache beschäftigt, alles andere fiel hinten runter. „Dank Kerstin können sich die Kollegen auch wieder anderen Schwerpunkten widmen“, sagt Natalia Biller. „Und ich werde mein Wissen aus den Fortbildungen an sie weiter geben“, ergänzt Kerstin Arendt. Da sie mit einer ganzen Stelle in der Kita ist und nach den vier Jahren bleibt, ist für Nachhaltigkeit gesorgt.

Zum Konzept der Sprach-Kitas gehört eine externe Fachberatung. Die leistet Daniela Thiem vom Paritätischen für 14 Kindertagesstätten aus der Region Gifhorn, Wolfsburg und Helmstedt. Daniela Thiem ist Ansprechpartnerin für akute Fragen der 14 Fachkräfte, Daniela Thiem besucht jede der 14 Kitas im Abstand von sechs Wochen für ein Gespräch mit der Fachkraft und der Einrichtungs-Leitung, und sie organisiert Arbeitskreise. „Wir werden uns vermutlich alle acht bis zwölf Wochen in ganz großer Runde mit den Fachkräften aller 14 Einrichtungen treffen.“ Dabei könnte zum Beispiel ein verbindlicher Beobachtungsbogen erarbeitet werden. „Möglicherweise sind dafür dann auch Treffen in kleineren Runden erforderlich – das Konzept macht uns relativ wenig Vorgaben.“ Die Fachkräfte haben die Möglichkeit, in den anderen teilnehmenden Sprach-Kitas zu hospitieren, und Fortbildungen sind möglich.

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