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Culturbalah: Derbe Witze übers Altern

Calberlah Culturbalah: Derbe Witze übers Altern

Calberlah. Altern ist nichts für Feiglinge, meint Kabarettistin Monika Blankenberg. Am Samstag trat sie mit ihrem Programm in Calberlah auf - und hatte dabei die Lacher auf ihrer Seite.

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„Altern ist nichts für Feiglinge“: Das machte Kabarettistin Monika Blankenberg am Sonnabend den Zuschauern in Calberlah mit spitzer Zunge klar.

Quelle: Ron Niebuhr

Falten so tief wie der Marianengraben, Rücken schlimmer als Horst Schlämmer, ganzjährig schläfriger als ein Bär im Winter - Altern ist kein Zuckerschlecken. Oder wie Kabarettistin Monika Blankenberg ihr Programm nannte: „Altern ist nichts für Feiglinge“. Am Samstag spielte sie es in Calberlah.

Überrascht war die Rheinländerin, so viele Männer im Publikum zu sehen. Dabei sei Altern eigentlich gar nicht ihr Problem, Männer winkten bei dem Thema doch gern ab: „Altern? Ach, das macht meine Frau.“

Geradezu hinterhältig schleiche sich der optische Verfall an. Und dann eines Morgens erschrecke frau beim Blick in den Spiegel: „Wem gehört dieses Gesicht?“

Blankenberg hätte vorab gern einen Stichtag für Altern gewusst, so nach dem Motto: „Guten Tag, ich bin‘s, das Altern. Von heute an geht‘s nur noch bergab. Dann wollen wir mal.“

Je älter frau wird, desto höher ist ihr Unsichtbarkeitsfaktor. „Meiner ist schon 25“, gab Blankenberg zu. Ermittelt habe sie das auf dem Testgelände Nummer eins: der Baustelle. Hinterher pfeife ihr dort längst niemand mehr, und neuerdings drehen sich die Bauarbeiter nicht mal mehr nach ihr um.

Alternativ tauge für den Selbstversuch die Disco. Doch Vorsicht! Dort gelten verschärfte Regeln: „Ab 30 wird man gefragt, ob man zum Sterben vorbeischaut. In meinem Alter, ob man wiederauferstanden ist“, warnte Blankenberg.

Und weil Altern allein nicht ausreicht, hängen sich die Sorgen gleich hinten dran. „Sorgen sind wie Schwiegermütter: Kommen ungefragt, bleiben länger und gehen manchmal gar nicht wieder weg“, sagte Blankenberg.

Das Publikum genoss den mit spitzer Zunge präsentierten Abend sehr. Culturbalah verbuchte damit einen weiteren Erfolg, war die Aula der Oberschule doch voll besetzt.

rn

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