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Isenbüttel Chor sucht Lösungen gegen Mitgliederschwund
Gifhorn Isenbüttel Chor sucht Lösungen gegen Mitgliederschwund
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20:00 10.09.2018
Wasbüttel: Die Chorgemeinschaft um Günther Fischer (r.) suchte Lösungen gegen Mitgliederschwund und Desinteresse. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

„Besorgniserregender Mitgliederschwund“, „geringe Unterstützung“, „wenig Interesse“, „das Vereinsleben erschwerende Verordnungen“ – nur einige der Kritikpunkte, die Wasbüttels Sänger-Chef Günther Fischer nun vorbrachte. Die außerordentliche Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft suchte Lösungen.

Vorstand arbeitet für Fortbestand der Chorgemeinschaft

128 Jahre alt ist Wasbüttels Chorgemeinschaft. Fischer versicherte: „Mein Stellvertreter Hans Freund und ich möchten nicht als Totengräber in die Vereinsgeschichte eingehen.“ Beiden sei sehr daran gelegen, dass der Chor fortbesteht. Ohne weiteres gelingen werde das aber wohl nicht, sagte Fischer.

Mitgliederschwund im Chorwesen besonders schlimm

Der Mitgliederschwund sei in vielen Vereinen „besorgniserregend“, erklärte der Vorsitzende. Im Chorwesen sei es jedoch „besonders schlimm“. Hinzu komme, dass der Vorstand immer mehr Aufgaben zu übernehmen und Auflagen zu erfüllen habe. Fischer (73) und Freund (85) machen den Job dennoch gern, wünschen sich dafür aber mehr Anerkennung durch die Mitglieder, beginnend mit einer besseren Resonanz auf Versammlungen. Aktive seien dort meist ordentlich vertreten, Förderer oft nahezu gar nicht.

Wege, um jüngere Sänger anzulocken

Die neue Chorleiterin Heike Schineller sagte, dass der jüngst angebotene Projektchor ein erster Schritt zur Erneuerung sei. „Es bleibt zu hoffen, dass die Neuen dabei bleiben“, sagte sie. Wolle man jüngere Sänger anlocken, müsse man englischsprachige Lieder singen. „Das fällt manchem schwer, geht aber nicht anders“, sagte sie. Die Alten müssten aktiv auf die Neuen zugehen. Zudem wünschte sie sich mehr Aktivitäten mit den Bühnenpartnern aus Allerbüttel. Deren Vizevorsitzende Christiane Reimann fügte hinzu, dass man verstärkt in den Heimatorten auftreten müsse, um neue Sänger zu gewinnen.

Von Ron Niebuhr

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