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Isenbüttel Calberlaher sollen Straßennamen vorschlagen
Gifhorn Isenbüttel Calberlaher sollen Straßennamen vorschlagen
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00:18 25.08.2017
Bebauungsplan Bergstricken: Für den Waldsaum im Süden der Planfläche muss eine andere Lösung gefunden werden. Quelle: Rudert Christina
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Calberlah

Der Bau- und Planungsausschuss hat am Montagabend auf Antrag von Stefan Plagge (CDU) diese Verfahrensweise angeregt. Der Verwaltungsausschuss soll die Vorschläge der Bürger auswerten und eine Entscheidung treffen.

Planer Hans Lindenlaub vom Ingenieurbüro Dr. Schwerdt wies die Politiker darauf hin, dass der ursprünglich vorgesehene 30 Meter breite Waldsaum im Süden des Baugebiets wegen geänderter Regelungen nur noch fünf Meter breit sein darf. Die restliche Fläche soll als Gehölzstreifen angelegt werden. „Das bedeutet, wir benötigen mehr Ausgleichsfläche, weil ein Gehölzstreifen ökologisch nicht so wertvoll ist wie ein Waldsaum.“

Außerdem muss die geplante Streuobstwiese östlich des Rewe-Marktes verkleinert werden, weil dort eine Gasleitung verläuft, die nicht überpflanzt werden darf. „Die restliche Fläche weisen wir als extensives Grünland aus.“

Als Ausgleichsfläche finanziert die Gemeinde eine Aufforstung von 2500 Quadratmetern im Dragen nordöstlich von Gifhorn. Zusätzlich soll eine Ausgleichsmaßnahme zum Vogelschutz vertraglich geregelt werden, „weil die Fläche noch nicht zur Verfügung steht“, so Lindenlaub.

Zur Bauhöhe informierte der Planer: „Im Außenbereich wird maximal ein Vollgeschoss erlaubt, im Innenbereich sind es zwei Vollgeschosse.“ Da das Grundwasser dort stellenweise sehr hoch stehe, müssen Bauherren, die einen Keller planen, diesen entsprechend sichern. Der Bauausschuss empfahl den Bebauungsplan zur Satzung.

Von Christina Rudert

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