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Calberlah: Jessica Bensch konzipiert Krimi-Dinner

Hobby-Autorin fängt aus Lese-Enttäuschung heraus selbst das Schreiben an Calberlah: Jessica Bensch konzipiert Krimi-Dinner

Jessica Bensch isst gerne mal mit einem Mörder zu Abend. Zumal sie weiß, dass am Ende der Täter enttarnt ist. Die Calberlaherin schreibt Geschichten für Krimi-Dinner, zwei hat sie schon, wenn fünf oder sechs zusammen sind, will sie ein Buch daraus machen.

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Ungewöhnliches Hobby: Jessica Bensch aus Calberlah veranstaltet Krimi-Dinner mit selbst geschriebenen Krimis. Foto: Christina Rudert

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. Zuerst kam der Spaß am Schreiben: „Ich habe ein Buch angefangen und auch schon ein paar Gedichte geschrieben“, erzählt Jessica Bensch. Aber das war‘s nicht so. „Dann war ich mal zu einem Junggesellenabschied mit Krimi-Dinner eingeladen und fand das total klasse.“

Die Suche nach der richtigen Literatur, um selber so ein Krimi-Dinner zu veranstalten, erwies sich als schwierig, das im Internet gefundene Buch als Flop, „also habe ich selber angefangen zu schreiben“. Das war im November 2014. Erst schreibt sie die Geschichte. „Das fließt.“ Dann die verschiedenen Rollen mit ihren Charakteren. „Das ist schon eher Arbeit.“ Und schließlich schreibt sie die Zusatz-Informationen, die sie als Spielleiterin den verschiedenen Figuren im Laufe des Abends zukommen lässt.

Die Inspiration für „Himmel auf Erden“, ihr zweites Krimi-Dinner, lieferte ihr das Betriebssystem Windows 10 auf ihrem Laptop: „Das zeigt beim Hochfahren willkürlich Fotos.“ Bei der blauen Lagune mit Boot davor und strahlend blauem Himmel mit dem Schriftzug „Himmel auf Erden“ machte es bei ihr klick. Diese Lagune wird der Ort, wo sich eine Diamantenhändler-Company trifft. Ein Händler stirbt. Und alle Mitspieler machen sich auf die Suche nach dem Mörder. „Der Mann ist aber nicht ermordet worden, er ist auf einen giftigen Fisch getreten, den es tatsächlich in dieser Lagune gibt.“ Es dauerte eine Weile, bis die Spielerunde die falsche Fährte enttarnt hatte und der zweite Mord geschah. Nach vier Stunden war der Mörder gefasst.

„Das größte Lob war, als jemand fragte, ob ich nicht gleich ein zweites Krimi-Dinner hätte“, lacht Bensch.

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