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CDU: Auffällige Wölfe zum Abschuss freigeben

Vortragsabend in Isenbüttel CDU: Auffällige Wölfe zum Abschuss freigeben

Der Wolf ist nach Niedersachsen zurückgekehrt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann stellte in Isenbüttel dar, wie die Christdemokraten zum Wolf stehen. Die Raubtiere seien eine Bereicherung der Natur, müssten allerdings bei artuntypischem Verhalten zum Abschluss freigegeben werden.

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„Rückkehr eines Raubtieres“: Landtagsabgeordneter Ernst-Ingolf Angermann stellte in Isenbüttel dar, wie Niedersachsens CDU zum Wolf steht.

Quelle: Ron Niebuhr

Isenbüttel. Aus Osteuropa, vornehmlich wohl dem Baltikum, ist der Wolf nach Deutschland zurückgekehrt. Niedersachsens CDU sieht das mit gemischten Gefühlen. CDU-Landtagsabgeordneter Ernst-Ingolf Angermann referierte auf Einladung seiner Kollegen Horst Schiesgeries und Kerstin Keil in Isenbüttel.

„Wie gefährlich ist der Wolf? Darüber wollen wir heute diskutieren“, sagte Schiesgeries einleitend. Er freue sich über die „trotz der Ferien starke Resonanz“ und auch darüber, seinen Langlinger Landtagskollegen Angermann für den Vortrag gewonnen zu haben. Der stellte unterm Titel „Die Rückkehr eines Raubtieres - Der Wolf in Niedersachsen“ dar, wie die CDU zum Wolf steht.

13 Rudel seien mittlerweile in Niedersachsen heimisch, insgesamt rund 150 Wölfe. 700 Exemplare gebe es wohl im Bundesgebiet, überwiegend in Nord- und Ostdeutschland. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 30 Prozent erreiche man bis 2022 eine Verdreifachung der Population. Das Problem: „Reichen die Wildbestände für den Wolf nicht mehr aus, jagt er vermehrt Weidetiere“, sagte Angermann. Seit 2013 gingen 500 Übergriffe mit 648 gerissenen Tieren aufs Konto des Wolfes. Und er entwickele immer bessere Jagdstrategien.

Die Weidetiere verendeten oft auf „äußerst grausame“ Art, würden teils „bei lebendigem Leib gefressen“, sagte Angermann. Trotzdem sehe er den Wolf im Allgemeinen als Bereicherung für die heimische Natur. Man müsse aber gezielt gegensteuern dürfen, indem man Wölfe mit artuntypischem Verhalten zum Abschuss freigebe. Auch sollte man einige Gebiete „wolffrei“ halten, etwa von Schafen beweidete Deiche. Und man sollte verbindlich die Frage klären, wie viele Wölfe Niedersachsen überhaupt verkraftet, forderte Angermann. Im Celler Raum streiften fünf Rudel umher, gerechnet habe man ursprünglich mit einem.

Von Ron Niebuhr

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