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Isenbüttel Bus zu voll: Fahrer lässt Schüler an der Straße stehen
Gifhorn Isenbüttel Bus zu voll: Fahrer lässt Schüler an der Straße stehen
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08:00 27.09.2018
„Überbesetzung“: Weil der Bus zu voll war, ließ ein Busfahrer der VLG in Isenbüttel Schüler an der Haltestelle stehen. Quelle: Archiv
Isenbüttel

„Die VLG Gifhorn hat sich mit Annahme des Auftrages der Schülerbeförderung verpflichtet, die Schüler zu befördern. Sie wird dafür bezahlt“, ärgert sich die Isenbüttelerin, die ihre Kinder wieder mit dem eigenen Auto zur IGS Sassenburg fuhr und „im Berufsverkehr“ mehr als eine Stunde dafür brauchte: „Ich finde, dass es so nicht geht.“ Wie schon beim ersten Stehenlassen schrieb Schnau völlig entnervt dem Verkehrsunternehmen einen Beschwerdebrief und stellte 7,80 Euro Transportkosten in Rechnung.

Keine extremen Besetzungen erkennbar

„Die Beförderungskapazitäten der Linie, die in Jelpke beginnt, sind durch Einsatz eines Gelenkbusses bereits so ausgelegt, dass hier auch Stehplätze in Anspruch genommen werden müssen, aber im gesamten letzten Schuljahr alle Schüler befördert werden konnten“, erklärt VLG-Geschäftsführer Stephan Heidenreich. Zählungen in den vergangenen Wochen hätten zwar eine gute Auslastung, aber keine extremen Besetzungen erkennen lassen.

Rat: Bus zur zweiten Stunde nehmen

„Da der Bus Schüler mehrerer Schulen aufsammelt, kommt es vermutlich durch Überlagerung der Schulanfangszeiten der Schulen an einzelnen Tagen zu Kapazitätsspitzen.“ Das habe am Mittwoch dazu geführt, dass der Bus an der letzten Zustiegsstelle der Fahrt in Isenbüttel keine Schüler mehr aufnehmen konnte“, vermutet Heidenreich und rät dazu, in solchen Fällen den Bus zur zweiten Schulstunde zu nehmen.

Überbesetzungen sind nicht auszuschließen

„Bei täglich mehr als 30.000 beförderten Fahrgästen, zum Großteil Schüler, sind einzelne größere Verspätungen oder Überbesetzungen nicht gänzlich auszuschließen“, stellt der VLG-Geschäftsführer fest. Zumal meist Randbedingungen verantwortlich seien, die von der VLG nicht beeinflusst werden könnten.

„Jeder Fall ist ärgerlich“

„Für den betroffenen Fahrgast ist jeder Fall ärgerlich.“ Die VLG zahle daher als Kulanz in der Regel auch die Kosten eines Taxis, wenn kein zumutbares Alternativangebot besteht. „Die Entwicklung der Besetzung der Linie 186 wird von uns natürlich weiterhin beobachtet“, verspricht Heidenreich.

Von Jörg Rohlfs

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