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Bürgerinitiative setzt Kampf gegen Raser fort

Ribbesbüttel Bürgerinitiative setzt Kampf gegen Raser fort

Ribbesbüttel. „Wir fühlen uns von der Politik veralbert“, schimpft Karsten Dimmler, Martina Höppner sieht es ähnlich: „Das sind Bürgervertreter, die die Interessen der Bürger nicht vertreten.“ Die beiden gehören zur Bürgerinitiative (BI), die nicht locker lässt, um für Ribbesbüttel eine Verkehrsberuhigung zu erreichen.

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„Ein Gefühl wie an der Autobahn“: Martina Höppner und Karsten Dimmler sammeln neue Ideen für eine Verkehrsberuhigung auf der Peiner Landstraße.

Quelle: Christina Rudert

Alle Vorschläge, die von der BI bislang kamen, wurden von der Politik als nicht machbar abgelehnt. „Haben die keine Lust, sich mit dem Thema auseinander zu setzen?“, fragt sich Dimmler. Spätestens wenn junge Familien mit kleinen Kindern in das Neubaugebiet ziehen, kommen die Politiker nach Ansicht von Martina Höppner nicht mehr um das Thema herum. „Alle Kinder müssen über die Peiner Landstraße, um zur Schule und in die Kita zu kommen.“

Für sie unverständlich: „Nicht mal die mobilen Verkehrsinseln wurden akzeptiert - dabei hätten wir die ausprobieren und jederzeit wieder abbauen können.“ Am Preis könne es nicht gelegen haben - Dimmler erinnert an die Schranke auf dem Leiferder Kirchweg. „Die hat 3000 Euro gekostet, eine mobile Verkehrsinsel ist für 5000 Euro zu haben.“ Und dass auf der B4-Baustelle von der Abzweigung der alten B4 bis zur Heidland-Abfahrt Tempo 30 gilt, ist Wasser auf Martina Höppners Mühlen: „Da geht das, hier nicht.“

Aber die BI gibt nicht auf. Sie lädt ein, sich am Freitag, 21. August, um 19 Uhr im Gemeindebüro zu treffen, um weitere Ideen zu sammeln. „Ein paar Vorschläge hätten wir noch“, sagt Dimmler.

Seitens der Politik sagt der stellvertretende Bürgermeister Albert Plate zu, sich für eine Verkehrszählung möglichst bald nach den Sommerferien einzusetzen. „Vielleicht sollten wir auch die Geschwindigkeitsanzeigetafel dichter ans Ortsschild verschieben.“

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