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Bürger kämpfen um Radweg-Bau an L 321

Wettmershagen Bürger kämpfen um Radweg-Bau an L 321

Wettmershagen. Eigentlich fühlen sich die Wettmershäger ja wohl in ihrem Dorf. Nur leider liegt es an der stark befahrenen L 321. Tempo 30 haben sie sich in jahrelangem Ringen mit Behörden schon erkämpft. Jetzt hätten sie gern noch einen Radweg nach Sülfeld - und das darf ruhig etwas schneller gehen.

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Lückenschluss nötig: Viele Wettmershäger wünschen sich einen Radweg entlang der L 321 nach Sülfeld.

Quelle: Ron Niebuhr

Im Dorf gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Zum Einkaufen, zur Arbeit und zur Schule führt der Weg entlang der L 321. Hauptsächlich in Richtung Wolfsburg: „Dort ist einfach mehr los als in Gifhorn“, sagt Alexander Saretzki. Doch trotz der geringen Distanz von nur 1,4 Kilometern sind die Wettmershäger selbst für Fahrten nach Sülfeld aufs Auto angewiesen, denn: „Radfahren auf der Landesstraße ist viel zu gefährlich“, weiß Saretzki.

Seine Tochter Hanna (17) ist Rollstuhlfahrerin. Für sie gilt das gleiche wie auch für andere jugendliche Wettmershäger ohne Führerschein oder eigenes Auto: Ein Radweg brächte ihnen mehr Selbstständigkeit. Vor mehr als einem Jahr hat Saretzki daher bei der Gemeinde den Bau eines Radweges beantragt. Die hat sein Schreiben an die zuständige Landesbehörde weitergeleitet.

SPD-Ratsherr Thomas Goltermann aus Wettmershagen hat nachgehakt. Ergebnis: Nicht einmal an Planung ist auf absehbare Zeit gedacht. Vorstellbar wäre aber, dass die Gemeinde finanziell in Vorleistung geht. Ein Kilometer Radweg kostet 200.000 bis 250.000 Euro. Es geht grob geschätzt also um 300.000 bis 375.000 Euro. Die müssten sich Calberlah und Wolfsburg teilen - je 700 Meter der Strecke liegen im Kreis Gifhorn und im Gebiet der Nachbarstadt.

 rn

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