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Büchereien: Nutzerzahl stagniert trotz großem Angebot

Isenbüttel Büchereien: Nutzerzahl stagniert trotz großem Angebot

Die Büchereien der Samtgemeinde Isenbüttel folgen dem Wandel der Zeit. Sie haben sich von reinen Orten zur Buchausleihe zu kulturellen Treffpunkten entwickelt, bieten über Bücher hin-aus auch DVDs, Videospiele und Hörbücher an. Die Zahl der Nutzer allerdings stagniert. Das soll sich ändern.

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Kulturelle Treffpunkte: Die Büchereien der Samtgemeinde Isenbüttel haben sich mit neuen Angeboten deutlich weiterentwickelt, mehr Nutzer brachte das bisher leider nicht.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Isenbüttel. Tobias Schweckendiek, Abteilungsleiter Interne Dienste, informierte den Finanzausschuss am Donnerstagabend über die aktuelle Situation der Büchereien und verwaltungsseitig angestrebte Ziele. Jahrelang sei die Zahl der Entleihungen rückläufig gewesen, für 2015 sei erstmals wieder ein Plus zu verbuchen: 32.738 Entleihungen - 262 weniger als erhofft, aber 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Nutzer liege bei 828 - 72 weniger als gedacht, aber sieben mehr als 2014, berichtete Schweckendiek.

Für 2016 könne man - hochgerechnet aufs ganze Jahr - von „wenigstens 31.000 wenn nicht sogar 34.000 Entleihungen“ ausgehen. „Kopfzerbrechen bereitet uns dagegen die Zahl der Leser“, erklärte Schweckendiek. Während man die Zahl der Entleihungen nicht unendlich steigern könne, seien mehr Leser durchaus wünschenswert. „Für 2017 setzten wir uns als Ziel 850 Leser“, sagte er.

Die Büchereien arbeiten nicht kostendeckend. Aktuell liege man jährlich bei Kosten von etwa fünf Euro pro Einwohner oder 95 Euro pro Nutzer. „Unser Interesse muss sein, mehr Nutzer zu haben“, sagte Schweckendiek. Die Mitarbeiterinnen, die schon jetzt einen sehr guten Job machen, könnte man durch ein Bonus-System zusätzlich motivieren, sagte der Abteilungsleiter. Gedacht sei an eine Erhöhung des Jahresbudgets um 95 Euro pro neuem Nutzer bis zum Maximum von 2000 Euro zusätzlich. Diese Idee soll in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses weiter beraten werden. rn

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