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Isenbüttel Beim Mostfest helfen Schüler und Flüchtlinge gemeinsam
Gifhorn Isenbüttel Beim Mostfest helfen Schüler und Flüchtlinge gemeinsam
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19:22 24.09.2018
Erntehelfer gefragt: Isenbüttels Nabu-Gruppe rief einmal mehr zum großen Mosten auf Wasbüttels Streuobstwiese auf. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

Die war auch dringend nötig. Denn die Ernte fiel wesentlich besser aus, als mancher wohl nach dem extrem regenarmen Sommer befürchtet hatte. Zahlenmäßig waren es kaum weniger Äpfel, Birnen und Co. als in den Vorjahren, allerdings „sind die Früchte doch deutlich kleiner und auch nicht so saftig“, bemerkte Markert mit Blick auf Obstberge und Saftausbeute. Wer wollte, stärkte sich vorab, hinterher oder zwischendrin mit Kartoffelpuffern und Apfelmus oder mit aus dem Dorf gespendeten Apfelkuchen.

Besonders stark im Einsatz war einmal mehr der Nachwuchs aus der Grundschule. Auch einige Flüchtlinge packten wieder eifrig mit an, holten die Früchte von den Bäumen, hievten Schubkarre für Schubkarre, Korb für Korb und Bollerwagen für Bollerwagen zur Sammelstelle. Dort wuschen Helfer die Äpfel, ehe sie in den Saftpressen landeten. Dann hieß es mit ordentlich Muckis kräftig Kurbeln, um auch den letzten Tropfen herauszupressen.

„Kein Saft schmeckt wie der andere“

Den Saft füllten die Teilnehmer in mitgebrachte Flaschen und Kanister ab. „Bei uns schmeckt kein Saft wie der andere. Es kommt immer wieder eine neue Mischung dabei heraus“, sagte Markert. Anders als in Profi-Mostereien sortierte die Äpfel auf der Streuobstwiese nämlich niemand. Sie kamen einfach so in die Saftpressen. Genau das macht für viele beim Most-Tag den Reiz aus: Man weiß nie, wie der Saft schmeckt. Und besonders leckere Mischungen gilt es zu genießen. Denn es ist nahezu ausgeschlossen, dass man sie genauso jemals wieder hinbekommt.

Von Ron Niebuhr

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