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Isenbüttel Bald Entscheidung zu Samt- oder Einheitsgemeinde
Gifhorn Isenbüttel Bald Entscheidung zu Samt- oder Einheitsgemeinde
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17:03 20.04.2018
Die Zukunft im Blick: Zur Podiumsdiskussion über das Thema Einheits- oder Samtgemeinde waren die Kommunalpolitiker aus der Samtgemeinde Isenbüttel eingeladen. Quelle: Christina Rudert
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Isenbüttel

Eindringlich gab Dr. Oliver Fuchs, ehemals Innenministerium, bei der Podiumsdiskussion für Isenbüttels Kommunalpolitiker den Tipp: „Kommen Sie zeitnah zu einer Entscheidung, so oder so.“ Bei der Überlegung, ob aus der Samt- eine Einheitsgemeinde werden solle, sei das zentrale Thema, optimale Dienstleistungen für die Bürger zu erbringen.

Die Samtgemeindeverwaltung hatte eingeladen, 40 der 65 Politiker waren gekommen. Abteilungsleiter Tobias Schweckendiek eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf mittlerweile zehn Jahre Diskussion über das Thema und mit einem Ausblick. „Im Herbst sollten in den Gemeinderäten und im Samtgemeinderat die Grundsatzbeschlüsse gefasst werden.“ Im Falle eines Votums pro Einheitsgemeinde sei der frühestmögliche Start mit der Kommunalwahl im Herbst 2021.

Auf dem von Redakteur Reiner Silberstein moderierten Podium saßen Ines Kielhorn, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Papenteich, sowie Volker Arms (Sassenburg) und Andreas Memmert (Schladen-Werla) als Bürgermeister von Einheitsgemeinden. Dazu als quasi neutraler Fachmann Dr. Oliver Fuchs, der zahlreiche Zukunftsverträge begleitet hat. Deutlich wurde bei allen Beiträgen, dass die örtlichen Gegebenheiten Entscheidungsgrundlage sein müssen. „Für eine so große Samtgemeinde wie den Papenteich mit 24.000 Einwohnern und starken Gemeinden kann ich mir keine Einheitsgemeinde vorstellen“, merkte Kielhorn an, während Arms mit Blick auf die häufig nur über Teilzeitstellen verfügenden kleinen Gemeindeverwaltungen feststellte: „Da fehlt für manche Dinge einfach das Fachwissen und die Manpower.“ Silberstein wollte wissen, was für Folgen eine Einheitsgemeinde für die Bürger hat. „Denen war das völlig egal, nur der Name war ihnen wichtig“, berichtete Memmert.

Die Isenbütteler fragten nach, wollten konkretes Einsparpotenzial wissen, aber auch, ob der Aufwand für die Ehrenamtler in einer Einheitsgemeinde geringer sei. Weder gehe Bürgernähe verloren noch seien die Ortsräte bedeutungslos, betonten sowohl Arms als auch Memmert.

Isenbüttels Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff stellte zum Schluss fest: „Dieser Abend hat genau die Erwartungen erfüllt, die ich hatte: Wir haben Denkanstöße bekommen.“

Von Christina Rudert

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