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Isenbüttel Bälle landen künftig am Zaun
Gifhorn Isenbüttel Bälle landen künftig am Zaun
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00:27 16.04.2015
Umsetzung eines Antrags der UWG von 2013: Horst-Dieter Hellwig (l.) und Jörg-Dieter Baronick freuen sich über den Ballfangzaun an Calberlahs Sportplatz. Quelle: Christina Rudert
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Die Gruppe Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)/Plagge hatte im November 2013 in Absprache mit dem SV Grün-Weiß den Antrag gestellt, an der Ostseite des A-Platzes diesen Zaun aufzustellen. Zur Begründung hieß es, dass während Trainings- und Spielbetrieb immer wieder Bälle das Tor verfehlten und dann im angrenzenden Wäldchen gesucht werden müssten. Das führe zu einer erheblichen Störung des Trainings- und Spielbetriebs.

Die UWG hatte bei diesem Antrag noch einen anderen Hintergedanken: Schon im März 2013 hatte Jörg-Dieter Baronick beantragt, das Zwischenlager für Grünschnitt, Laub- und Holzreste östlich des Sportplatzes im Wald zu schließen. „Der geschädigte Waldbereich ist der Lebensraum einer Vielzahl von Vogelarten“, hatte er geschrieben und auf nach EU-Recht geschützte Arten wie Pirol, Nachtigall, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Buntspecht, Kleiber, Zilpzalp, Baumläufer, Rotkehlchen und viele andere hingewiesen. „Der Ornithologe Hans Joachim Kalisch hat alle genannten Arten nachgewiesen“, so Baronick.

Der Zaun wäre also auch für die Vogelwelt von Vorteil, hatten die Politiker argumentiert. Horst-Dieter Hellwig: „Schließlich mussten die Sportler ständig auf der Suche nach Bällen durch das Unterholz kriechen.“

Jetzt wird der Zaun von Mitgliedern des Sportvereins und den Gemeindemitarbeitern gebaut, fünf Meter hoch und 40 Meter lang, die Kosten von 2500 Euro trägt die Gemeinde. „Und die Gemeinde lagert auch keine Grünabfälle mehr hier“, freuen sich Hellwig und Baronick.

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