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B-4-Neubau: Bald startet die Flurbereinigung

Gifhorner Südkreis B-4-Neubau: Bald startet die Flurbereinigung

Für die vom B 4-Neubau betroffenen Grundstückseigentümer steht ein wichtiger Termin bevor: Die insgesamt drei Flurbereinigungsverfahren starten in den kommenden Wochen. Es geht darum, wie die an den Straßenbau verlorenen Ackerflächen neu geordnet werden – durch Verkauf oder Tausch.

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Aufklärung der Grundstückseigentümer abgeschlossen: Demnächst startet das Flurbereinigungsverfahren zum Neubau der B 4 zwischen Gifhorn und Braunschweig.
 

Quelle: Dirk Reitmeister

Ausbüttel.  Fast ein Jahr nach der öffentlichen Auslegung schreibt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr immer noch Gegenäußerungen zu den 220 Einwendungen zum geplanten Neubau der B 4 zwischen Gifhorn und Braunschweig. Der Erörterungstermin soll Sprecher Jens-Thilo Schulze zufolge im Frühjahr 2018 stattfinden. Derweil steht der Start der drei Flurbereinigungsverfahren für die rund 400 betroffenen Grundstückseigentümer kurz bevor.

Das Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig hat einen wichtigen Schritt nach vorn geschafft. „Die Aufklärungen sind durch“, sagte Andreas Biermann nach Abschluss des Infoabends für Grundstückseigentümer am Donnerstagabend in Ausbüttel. Dort waren rund 60 von 170 in diesem Abschnitt betroffenen Flächeneignern dabei. Am Abend zuvor hatte es so eine Veranstaltung in Meine gegeben, drei Wochen vorher in Rötgesbüttel. Biermann stellte dar, wie das mit den für die neue Straße benötigten Flächen laufen wird. Der Flächenverlust soll demnach auf möglichst viele Schultern verteilt werden, so dass jeder im Maximalfall fünf Prozent abgeben müsse. „Die Eingriffe sollen minimiert werden.“ Je mehr Grundstückseigentümer bereit seien, ihr Land zu verkaufen, desto geringer falle für die anderen der Verlust aus. „Sie müssen überhaupt nicht verkaufen“, versicherte Biermann auf Nachfrage aus dem Zuhörerraum. Man könne Flächen auch tauschen. Klar sei aber auch: „Nicht alle Wünsche sind realisierbar.“

Der Start der Flurbereinigungsverfahren ist laut Biermann in den kommenden Wochen geplant, sobald der Beschluss rechtskräftig ist. Dann werden so genannte Teilnehmergemeinschaften mit Flächeneigentümern als Mitglieder gegründet und Vorstände gebildet, erläuterte er zum Ablauf des Verfahrens. Im kommenden Jahr werde die Trasse vermessen. Sich auf einen Termin für den Baustart festzulegen, vermied Biermann. Sobald diese Arbeiten beginnen, werden ihm zufolge jedoch den betroffenen Grundstückseigentümern ihre neuen Flächen zugewiesen.
 

Von Dirk Reitmeister

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