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Isenbüttel Warum Taucher unter Wasser Jenga spielen
Gifhorn Isenbüttel Warum Taucher unter Wasser Jenga spielen
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14:00 24.01.2019
Das gehört dazu: Die künftigen Taucher machen in der Allerwelle auch Tarierübungen mit dem Wiggle-Tower. Quelle: privat
Isenbüttel

Zur Ausbildung künftiger Taucher gehören Tarierübungen mit dem Wiggle-Tower. Thomas Reimann, Sprecher des Isenbütteler Tauchclubs Hibaru, erklärt, was es damit auf sich hat, und berichtet, dass Anfang Februar der nächste Anfängerkursus für das Deutsche Tauchsportabzeichen mit einem Stern beginnt – Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Unter Wasser muss der Taucher sich trotz der relativen Schwerelosigkeit vorsichtig bewegen können. Das übt der Tauchclub Hibaru mit dem Wiggle-Tower in der Aller-Welle.

„Der Wiggle-Tower besteht aus Rechtecken in der Größe von Dominosteinen. Die Taucher müssen Steine aus dem Turm ziehen und oben wieder drauf legen, ohne dass der Turm umfällt“, erklärt Reimann. Wichtig dabei: „Der Taucher darf den Boden nicht berühren.“ Vorher steht allerdings Konditionstraining in der Allerwelle. „Wir trainieren mittwochs, eine Woche von 18.30 bis 21 Uhr, die andere Woche von 19.30 bis 21 Uhr, immer im Wechsel“, sagt Reimann. „Das ist eine gute Gelegenheit, uns schon mal kennen zu lernen“, lädt er ein.

Mindestalter 14 Jahre

Zur Ausbildung für das DTSA sind alle willkommen, die mindestens 14 Jahr alt sind, „sie müssen allerdings mobil sein“, so Reimann. Menschen mittleren Alters fehlen dem Verein, „und wir hätten vor allem gerne mehr Frauen“.

Los geht es mit Theorie: „Wir fangen am Dienstag, 5. Februar, im Jugendtreff an der Schulstraße in Isenbüttel an“, sagt Reimann. Physik gehört dazu wegen des Drucks, mit dem Taucher umgehen müssen, Licht, Schall und Wärme unter Wasser sind Themen, „und auch die Erste Hilfe bei Tauchunfällen und der Kompressionskrankheit“, zählt Reimann auf. Die Technik der Ausrüstung und auch der Bereich Umweltschutz werden angesprochen, „denn wir wollen Flora und Fauna erhalten“.

Erste Übungen in der Allerwelle

Die Praxis beginnt im 1,50 Meter tiefen Becken der Allerwelle, dann geht es ins Sprungbecken und anschließend ins Freigewässer, „bevorzugt in den Tankumsee“.

Wer Interesse an dem technischen Sport in einem familiären Verein hat, kann Kontakt aufnehmen per Mail an th-reimann@gmx.net.

Von Christina Rudert

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