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Anwohner lehnen Einbahnstraße ab

Calberlah Anwohner lehnen Einbahnstraße ab

Calberlah. Mehr Sicherheit auf Calberlahs Schulstraße zwischen Berliner Straße und T-Kreuzung sei nicht nötig, schließlich sei noch nie was passiert: Die Anwohner lehnten auch bei einer zweiten Bürgerversammlung eine Einbahnstraße ab.

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Gefahr für Schüler: Die Schulstraße in Calberlah ist häufig zugeparkt, und wenn Eltern die Kinder morgens bringen, ist die Situation völlig unübersichtlich.

Quelle: Christina Rudert

Wenn überhaupt, dann Spielstraße oder Bodenschwellen. Die Leitungen von Ober- und Grundschule hatten beantragt, für mehr Sicherheit zu sorgen - Schüler laufen zwischen parkenden Autos hervor, das morgendliche Bringchaos macht die Situation unübersichtlich.

Bei der ersten Sitzung war die Idee aufgekommen, die Straße nur für Anwohner frei zu geben. Dirk Meyer, Leiter des Landkreis-Verkehrsamtes, und Fachbereichsleiter Michael Funke hatten sich die Gegend gemeinsam mit der Polizei angesehen. Meyer: „Das Schild ,Anwohner frei‘ gibt es gar nicht. Und ,Anlieger frei‘ bringt nicht den gewünschten Erfolg.“ Deshalb sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Einbahnstraßenregelung von Süd nach Nord eine praktikable Lösung sei.

„Außerdem hat die Samtgemeinde zugesichert, dass noch in diesem Jahr hinten auf der Wiese Richtung Übergangswohnheim ein Parkplatz mit zwölf bis 15 Stellplätzen für die Lehrer geschottert wird“, ergänzte Bürgermeister Jochen Gese. „Dann wäre die Schulstraße nicht mehr so zugeparkt.“ Ordnungsamtsleiterin Renate Schween bestätigte den Plan.

Die Spielstraße, darauf wies Funke hin, würde Baumaßnahmen erfordern. „Und wenn die Leute jetzt schon nicht Tempo 30 fahren, dann werden sie hinterher auch nicht Schrittgeschwindigkeit fahren.“ Auch Bodenschwellen sind aus Sicht des Landkreises keine sinnvolle Option.

Die Gemeinde will das Votum der Anlieger bei der politischen Beratung des Themas berücksichtigen, aber auch den Antrag der Schulen. „Das ist jetzt ein Abwägungsprozess“, sagte Gese.

 tru

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