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Anwohner haben Grundstücke zu stark bebaut

Isenbüttel: Hinter den Wiesenhöfen III Anwohner haben Grundstücke zu stark bebaut

Den dichten Lehmboden im Isenbütteler Baugebiet Hinter den Wiesenhöfen III haben Anwohner stärker bebaut, als es im Bebauungsplan erlaubt ist. Der Bauausschuss lehnte es ab, den B-Plan hinsichtlich der erlaubten Versiegelung zu ändern. Nun droht die Forderung nach einem Rückbau.

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Problematisch: In Isenbüttels Wohngebiet Hinter den Wiesenhöfen III haben viele Anwohner ihre Grundstücke zu stark bebaut.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Isenbüttel.  Auf dichtem Lehmboden haben 95 Häuslebauer ihr Eigenheim im Isenbütteler Gebiet Hinter den Wiesenhöfen III errichtet. Der Bebauungsplan erlaubt dort nur ein geringes Maß an versiegelter Fläche. Daran gehalten haben sich viele nicht. Jetzt droht die Forderung nach Rückbau.

2016 hat der Gemeinderat einen Antrag auf nachträgliche Genehmigung der stärkeren Versiegelung durch Nebenanlagen wie Garagen, Einfahrten, Terrassen und Wege abgelehnt. Erlaubt ist im Wohngebiet Hinter den Wiesenhöfen III demnach weiterhin nur, höchstens 30 Prozent des Grundstücks zu überbauen. So steht es im gültigen Bebauungsplan.

Daraufhin fragten die Anwohner an, was möglich ist, um die Nebenanlagen zu erhalten. Doch der Landkreis als Bauordnungsbehörde geht inzwischen selbst mit Holzterrassen und Rasengittersteinen nicht mehr so großzügig um wie früher, denn: „Entscheidend ist, dass der Boden darunter verdichtet ist und kein Wasser aufnimmt“, sagte Alexander Wollny. Der Bauamtsleiter der Landkreises wies darauf hin, dass begrünte Dächer helfen könnten, weniger Regenwasser in die Kanalisation einzuleiten. Wie viel das bringt, um den zu hohen Versiegelungsgrad abzumildern, ist aber ungewiss.

Bauen die Anwohner ihre Nebenanlagen nicht aufs erlaubte Maß zurück, kommt die Gemeinde wohl nicht um die Ertüchtigung der Kanalisation herum. Zuletzt rechnete der Wasserverband dabei mit Kosten von einer Million Euro. „Das ist aber zwei Jahre her. Und wir wissen alle, wie sich die Baupreise entwickelt haben“, ging Ausschussvorsitzende Katrin Below von mittlerweile deutlich höheren Kosten aus. Der Aussschuss jedenfalls lehnte es ab, den B-Plan zu Gunsten stärkerer Versiegelung zu ändern.

Von Ron Niebuhr

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