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Ampel am Bornsiek ab Mittwoch in Betrieb

Isenbütteler Kampf dauerte mehr als fünf Jahre Ampel am Bornsiek ab Mittwoch in Betrieb

Etwas mehr als fünf Jahre ist es her, dass Bewohner der Isenbütteler Bornsiek-Siedlung Unterschriften an den Gemeinderat übergeben haben mit dem Wunsch nach einer Ampel, Tempo 50 und Querungshilfe. Am Mittwochmittag soll die Fußgängerampel nun endlich in Betrieb gehen.

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Geht am Mittwoch in Betrieb: Die Fußgängerampel am Bornsiek ist eine alte Forderung der Gemeinde Isenbüttel.

Quelle: Christina Rudert

Isenbüttel. Der Landkreis hatte im Herbst 2012 zugesagt, mit Hilfe verdeckter Messungen das tatsächlich gefahrene Tempo – erlaubt sind 70 Stundenkilometer – zu überprüfen, außerdem sollten die Zahlen der Straßenquerungen ermittelt werden. Denn den Bewohnern der Siedlung ging es vor allem um eins: die Bushaltestelle nördlich der Landesstraße gefahrlos zu erreichen. Von vornherein hatte sich die Gemeinde bereit erklärt, die Kosten für die Verkehrssicherung zu übernehmen.

Der Landkreis erklärte sich zunächst damit einverstanden, zog aber später sein Einverständnis zurück. Die Gemeinde kämpfte weiter. Der damalige Bürgermeister Peter Zimmermann war im Mai 2016 in der AZ zitiert worden mit dem Satz: „Uns geht es nicht um Zahlen, wie viele Fußgänger über die Straße gehen, sondern um unsere Bürger, die dort lebend über die Straße kommen sollen – Kinder, Jugendliche und Senioren.“

Im August 2016 kam dann doch das Okay für die Ampel, zeitgleich konnten Zimmermann und sein damaliger Stellvertreter Klaus Rautenbach vermelden, dass der notwendige Nutzungsvertrag mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ebenfalls unterschrieben war – für die Errichtung der Ampel werden Flächen benötigt, die dem Land gehören.

Und jetzt ging alles ganz schnell: Innerhalb weniger Tage wurden die erforderlichen Flächen gepflastert und die Ampelmasten aufgestellt. Verwaltungsleiter Gunnar Windmüller teilte gestern auf AZ-Anfrage mit: „Am Mittwochmittag geht die Ampel in Betrieb.“

Von Christina Rudert

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