Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Ampel-Ärger macht Bürgermeister sauer

Isenbüttel Ampel-Ärger macht Bürgermeister sauer

Isenbüttel. Keine Ampeln für Isenbüttel - dafür zwei verärgerte Bürgermeister.

Voriger Artikel
Unfall: Motorradfahrer (53) schwer verletzt
Nächster Artikel
Heilpädagogischer Hof gründet Wohngemeinschaft

"Wir sind echt sauer": Peter Zimmermann (r.) und Klaus Rautenbach am Bornsiek, wo eine von vier neuen Dunkelampeln im Dorf gebaut werden sollte - die Zusage wurde zurück gezogen.

Quelle: Christina Rudert

Isenbüttels Bürgermeister sind richtig sauer. Vier Bedarfsampeln wollten sie aufstellen, die Behörden haben sämtliche Anträge abgelehnt. „Wir wollen auf eigene Kosten etwas für die Sicherheit unserer Bürger tun und werden entmündigt“, schimpft Peter Zimmermann.

Es geht um die Ampeln am Bornsiek in Höhe der Bushaltestelle, am Allerkamp außerhalb der geschlossenen Ortschaft, an der Bushaltestelle Kleiner Moorweg im Gewerbegebiet und an der neuen Brücke über die Hehlenriede. „Für den Bornsiek hatten wir sogar schon eine Zusage, die jetzt nach eineinhalb Jahren zurückgezogen worden ist“, sagt Zimmermann. Klaus Rautenbach ergänzt: „Auch die Aussagen bei einem Ortstermin am Kleinen Moorweg klangen für uns wie eine Zusage.“ Für den Allerkamp sehen die Behörden weder die Notwendigkeit für eine Temporeduzierung noch die für eine Ampel, der Probebetrieb an der neuen Brücke wird im Oktober beendet, „dafür ist die Ampel an der Sandstraße wieder angeschaltet“, so Zimmermann. „Dort wollten wir aber beide Ampeln haben.“ Der Abstand sei zu gering, kam das Gegenargument, das behindere den Verkehrsfluss.

Sowohl Zimmermann als auch Rautenbach ist klar, dass die Querungszahlen nirgendwo hoch sind. „Aber für uns geht es nicht um Zahlen, sondern um unsere Bürger, die dort lebend über die Straße kommen sollen - Kinder, Jugendliche und Senioren“, zählt Zimmermann auf. Rautenbach wirft einen Blick über die Kreisgrenze: „Das Beispiel anderer Kommunen zeigt, dass es Spielräume gäbe.“ Zumal Isenbüttels Politik sich einig war, pro Ampel etwa 40.000 Euro aus eigener Tasche zu bezahlen.

Der Wunsch der Bürgermeister wäre gewesen, dass statt der Ablehnung ein Gespräch stattgefunden hätte, wie es denn gehen könnte. „Beispielsweise indem wir die Ampeln nur zu bestimmten Zeiten aktivieren“, meint Zimmermann.

tru

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Isenbüttel

Auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2017 finden Sie alle News und Informationen zur Wahl des deutschen Bundestags am 24. September 2017. mehr

Die Volksbank BraWo sucht für sich und ihre Tochtergesellschaften personelle Verstärkung. Kommen Sie ins BraWo-Team, und setzen Sie auf eine sichere Zukunft mit vielen Perspektiven! mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Klassenerhalt geschafft: Muß der VfL in der nächsten Saison wieder zittern?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr