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Ampel-Ärger macht Bürgermeister sauer

Isenbüttel Ampel-Ärger macht Bürgermeister sauer

Isenbüttel. Keine Ampeln für Isenbüttel - dafür zwei verärgerte Bürgermeister.

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"Wir sind echt sauer": Peter Zimmermann (r.) und Klaus Rautenbach am Bornsiek, wo eine von vier neuen Dunkelampeln im Dorf gebaut werden sollte - die Zusage wurde zurück gezogen.

Quelle: Christina Rudert

Isenbüttels Bürgermeister sind richtig sauer. Vier Bedarfsampeln wollten sie aufstellen, die Behörden haben sämtliche Anträge abgelehnt. „Wir wollen auf eigene Kosten etwas für die Sicherheit unserer Bürger tun und werden entmündigt“, schimpft Peter Zimmermann.

Es geht um die Ampeln am Bornsiek in Höhe der Bushaltestelle, am Allerkamp außerhalb der geschlossenen Ortschaft, an der Bushaltestelle Kleiner Moorweg im Gewerbegebiet und an der neuen Brücke über die Hehlenriede. „Für den Bornsiek hatten wir sogar schon eine Zusage, die jetzt nach eineinhalb Jahren zurückgezogen worden ist“, sagt Zimmermann. Klaus Rautenbach ergänzt: „Auch die Aussagen bei einem Ortstermin am Kleinen Moorweg klangen für uns wie eine Zusage.“ Für den Allerkamp sehen die Behörden weder die Notwendigkeit für eine Temporeduzierung noch die für eine Ampel, der Probebetrieb an der neuen Brücke wird im Oktober beendet, „dafür ist die Ampel an der Sandstraße wieder angeschaltet“, so Zimmermann. „Dort wollten wir aber beide Ampeln haben.“ Der Abstand sei zu gering, kam das Gegenargument, das behindere den Verkehrsfluss.

Sowohl Zimmermann als auch Rautenbach ist klar, dass die Querungszahlen nirgendwo hoch sind. „Aber für uns geht es nicht um Zahlen, sondern um unsere Bürger, die dort lebend über die Straße kommen sollen - Kinder, Jugendliche und Senioren“, zählt Zimmermann auf. Rautenbach wirft einen Blick über die Kreisgrenze: „Das Beispiel anderer Kommunen zeigt, dass es Spielräume gäbe.“ Zumal Isenbüttels Politik sich einig war, pro Ampel etwa 40.000 Euro aus eigener Tasche zu bezahlen.

Der Wunsch der Bürgermeister wäre gewesen, dass statt der Ablehnung ein Gespräch stattgefunden hätte, wie es denn gehen könnte. „Beispielsweise indem wir die Ampeln nur zu bestimmten Zeiten aktivieren“, meint Zimmermann.

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