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Isenbüttel Altlasten im Boden verzögern Sanierung
Gifhorn Isenbüttel Altlasten im Boden verzögern Sanierung
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00:17 09.11.2017
Lindenstraße noch gesperrt: Die Bauarbeiten haben sich durch hohen Grundwasserstand und Altlasten im Boden verzögert.   Quelle: Ron Niebuhr
Allerbüttel

 Vizebürgermeister Horst-Dieter Hellwig, Hans-Eberhard Eggert von der Baufirma und Planer Oliver Kausch nahmen sich der Kritik an. „Das ist hier fast wie ein kleiner Streich für uns: Straße auf, Straße zu, Straße auf, Straße zu“, sagte die Anwohnerin. Zudem machten Fehlinformationen die Runde. Da sei die Rede von einer Restbauzeit von ein paar Tagen. Die Anwohnerin vermisste offizielle Aussagen.

Kausch erläuterte, warum die Bauarbeiten länger dauern als geplant: „Der Grundwasserstand ist hier unerwartet so hoch, dass wir eine Drainage brauchten.“ Baufirmenchef Eggert ergänzte: „Und im Boden haben wir sehr viele Altlasten gefunden.“ Für Gerüchte über die Bauzeit trügen weder Gemeinde noch Baufirma oder Planungsbüro die Verantwortung, betonten Hellwig, Eggert und Kausch.

„Ich weiß, dass beim Bauen immer mal etwas Unvorhergesehenes passieren kann“, zeigte die Anwohnerin Verständnis, wünschte sich aber zumindest eine Zufahrt zu ihrem Grundstück. Wollte man täglich Zufahrten vor allen Häusern auf- und abbauen, verdoppele sich die Bauzeit, erklärte Kausch. Hellwig bot an, in Ausnahmefällen eine vorübergehende Zufahrt zu schaffen: „Man kann mit uns über alles reden.“ Entgegenkommen habe man schon gezeigt, indem man – trotz Mehrkosten – zwei Bauabschnitte gebildet habe. Voraussichtlich ab Ende November soll die Lindenstraße bis zum Kirchfeld wieder befahrbar sein.

Von Ron Niebuhr

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