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Ärger über „unverschämte Parkgebühren“

Tankumsee Ärger über „unverschämte Parkgebühren“

Isenbüttel. Über „unverschämte Parkplatzgebühren am Tankumsee“ ärgert sich der Isenbütteler Rüdiger Reupke und spricht von „Abzocke“. Tankumsee-Geschäftsführer Burkhard Roozinski erklärt, wofür das Geld benötigt wird.

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Ärger über die Parkgebühren am Tankumsee: Für jede angefangene Stunde wird ein Euro fällig.

Quelle: Archiv

Tankumsee. Seit vor vier Jahren die Automaten aufgestellt wurden, herrsche zu gewissen Zeiten „tote Hose“ rund um den See - das sei vorher anders gewesen, meint Reupke. Tankumsee-Geschäftsführer Burkhard Roozinski wundert sich über den Ärger: „Hier wird viel investiert. Das kann es nicht zum Nulltarif geben.“

Reupke meint: „Es kann doch nicht sein, dass man für eher kurze Besuche wie einen Rundgang, ein Verweilen auf der Bank oder ein einmaliges Bad im See einen Euro los ist!“ Er vergleicht mit dem Parkplatz am Steinhuder Meer: „Da kosten zwei Stunden einen Euro.“ Gegen Parkplatzgebühren an sich habe er nichts, „aber sie sollten angemessen sein“. Der Isenbütteler befürchtet: „Mit dieser Preispolitik gewinnt man für den Tankumsee keine Sympathie hinzu.“

Roozinskis Erfahrungen sind andere: „Die meisten Leute akzeptieren die Parkgebühren, weil sie sehen, was dafür gemacht wird.“ Zehn Mitarbeiter seien während der Saison damit beschäftigt, für Sauberkeit zu sorgen: „Sie eggen jeden Morgen den Strand, leeren die Papierkörbe und reinigen regelmäßig die sanitären Anlagen.“ Dort stehe Klopapier, Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel kostenfrei zur Verfügung.

Wer nur eine kurze Stippvisite plant, muss überhaupt nicht zahlen: „30 Minuten sind kostenlos“, sagt Roozinski. Darüber hinaus gibt er zu bedenken, dass die Parkgebühren pro Auto anfallen. „Ein Besuch in einer Badeanstalt ist deutlich teurer.“ Und den Parkplatz am Steinhuder Meer, den Reupke anführt, kennt er auch: „Der liegt so weit weg, dass man eine halbe Stunde zum See läuft.“

Am Tankumsee gelten folgende Parkgebühren: Vom 1. April bis zum 15. Oktober kostet die angefangene Stunde einen Euro, der maximale Tagessatz beträgt sechs Euro. „Gerade bei Hochbetrieb am See lohnt es sich, gleich von vornherein ein Tagesticket zu ziehen, um nicht am Abend eine Stunde in der Schlange am Kassenautomaten zu stehen“, empfiehlt Burkhard Roozinski, Geschäftsführer der Tankumsee-GmbH. Eine Sommersaisonkarte ist für 65 Euro zu haben. Vom 16. Oktober bis zum 31. März kostet die angefangene Stunde 50 Cent, der maximale Tagessatz beträgt drei Euro. Eine Jahreskarte kostet 85 Euro. „Und im Winter werden wir wieder wie im vorigen Winter die Schranke über Weihnachten und Neujahr zwei Wochen offen lassen – dann ist der Winterspaziergang komplett kostenlos“, kündigt Roozinski an.

tru

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