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Ablasshandel im Pfadfinderlager

Wasbüttel Ablasshandel im Pfadfinderlager

Wasbüttel. Mit neuen Erlebnissen und glücklich kamen 27 Pfadfinder der Wasbütteler Wildgänse vom Bundeslager der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS) in Friedensau kurz hinter Magdeburg zurück.

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Willkommene Abkühlung: Der selbst gebaute Swimmingpool war eine große Attraktion.

Wasbüttel. Das Lagerthema lautete „Martin Luther und die Reformation“. Die 750 Jugendlichen betrachteten bei Andachten und Gottesdiensten seinen Lebensweg, befassten sich aber auch in diversen Spielen damit. Sie hatten sich im Lager in zwölf Städte aufgeteilt, sechs evangelische und sechs katholische. Da ein Wasbütteler die Rolle des Papstes als Gegenspieler Luthers übernommen hatte, bildeten die Wildgänse gemeinsam mit Pfadfindern aus Bayern, aus dem Raum Hamburg und aus Dänemark die Stadt Rom.

An Markttagen konnten die Pfadfinder in die Welt des späten Mittelalters eintauchen und sich in Schmiede- und Lederarbeiten ausprobieren. Beim „Große Spiel“ mussten die zwölf Städte Rohstoffe gewinnen, um Siedlungen und Städte zu bauen. Ein - außer der Reihe - von Rom betriebener Ablasshandel lief super, nachdem sich das Gerücht verbreitete, dass Ablassbriefe Sonderpunkte erbringen. Bei einigen war die Enttäuschung groß, als sich hinterher herausstellte, dass die Ablassbriefe ein Schwindel waren und die dafür eingetauschten Rohstoffe lediglich der Stadt Rom nutzten. Dazu gehörte auch ein Nachtgeländespiel, in dem „Katholiken“ und „Lutheraner“ versuchten, sich gegenseitig eine Fahne zu klauen.

Die Trennung in „evangelisch“ und „katholisch“ war nur für Spiele relevant, ansonsten tauschten sich die Jugendlichen beim gemeinsamen Lager mit anderen Stämmen aus und schlossen neue Freundschaften. Und kühlten sich im von Pfadfindern aus Wienhausen gebauten Swimming-Pool ab.

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