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Isenbüttel Ab in die Riede: Kinder mit Kescher unterwegs
Gifhorn Isenbüttel Ab in die Riede: Kinder mit Kescher unterwegs
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00:22 28.06.2015
Ab ins Wasser: Die Riede verlockte die Kinder um Erzieherin Bärbel Schmidt, durchs Wasser zu waten, zu keschern und über Steine zu springen. Quelle: Christina Rudert
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Glückliche Kinder - „das ist das höchste Lob für Erzieherinnen“, freut sich Natalia Biller, Leiterin der DRK-Kita Wendehof aus Isenbüttel. Zurzeit ist die Einrichtung fast wie ausgestorben, denn Kinder und Erzieherinnen sind diese Woche im Wald.

Lennart testet vorsichtig, wie tief das Wasser ist. „Du kannst das mit den Füßen fühlen“, ermutigt Erzieherin Bärbel Schmidt, die mitten in der Riede steht und den eher ängstlichen Kindern Mut macht. Die trauen sich von Tag zu Tag mehr, stiefeln mit Kescher und selbst gebauter Angel unter der Brücke durch - und finden tatsächlich einen Blutegel. Der wird behutsam in ein Eimerchen voller Wasser befördert, ausgiebig bestaunt und dann in die Freiheit entlassen.

„Einmal im Jahr gehen wir mit allen Kindern für eine Woche in den Wald, und außerdem sind wir einmal im Monat mit einer Gruppe draußen“, berichtet Erzieherin Heike Ahrens. „Mit den Kleineren am Triftweg, das ist nicht so weit zu laufen, und mit den Größeren im Eyßelgehege.“

Jetzt hat Christian Wigmann einen Bauwagen für die Wechselklamotten, Becherlupen und Kescher an die Gravenhorster Riede gestellt, die Kinder laufen jeden Morgen von der Verlängerung Schulstraße durch den Wald zu ihrem Treffpunkt. Dort ist ein Tippi entstanden und ein Waldwebrahmen, aber am liebsten sind sie am und im Wasser. „Am Mittwoch war es zu kalt, aber wenn die Sonne scheint und es wärmer ist, ist es kein Problem, wenn sie richtig nass werden“, lacht Heike Ahrens. Und dass Lennart das Wasser von oben in die Gummistiefel gelaufen ist, ist nicht so wichtig wie sein glückliches Gesicht.

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