Suche nach Sponsoren: Privat Engagierte wollen erstmal die Etatberatungen abwarten.
Briefe schreiben, mehrfach telefonieren und nicht locker lassen, bis der Sponsor anbeißt: Ein anstrengender Job über mehrere Monate, den sich Ute Veit aus Gifhorn vor der Fußball-EM 2008 aufgehalst hatte, um Live-Übertragungen mit großem Bildschirm auf dem Marktplatz zu ermöglichen. Das habe durchaus Spaß gemacht, aber: „So manches Private blieb auf der Strecke.“
Auf der Strecke blieb laut Mitstreiterin Dorothea Nahrstedt-Hampel auch Anerkennung von offizieller Seite. „Wir haben tüchtig gesammelt, rein aus Idealismus. Wir wurden schnell demotiviert, als vom Stadtoberhaupt nicht mal ein Dankeschön kam.“
Dennoch sind die beiden Frauen durchaus bereit, wieder die Werbetrommel in Gang zu bringen. Auch Matthias Nerlich, damals Dritter im Bunde, „wenn es ein gutes Team gibt“. Ihre endgültige Entscheidung fällt, sobald der Rat den Etat absegnet – und feststeht, wieviel Geld sie reinholen müssen. Problem: „Die Zeit wird knapp“, so Veit. „Damals waren wir schon Ende Oktober/ Anfang November gestartet.“
rtm