Zehn Meter ragt es in die Höhe: Die fleißigen Arbeiter freuen sich über das neue Storchennest im Drömling.
Der Horst dort wurde ebenso saniert wie das Brechtorfer Nest. Der Standort im Drömling sei nun ein letzter Versuch, wenigstens in einem der drei Nester wieder ein Brutpaar anzusiedeln. „Hier hätte es das Futter direkt vor der Haustür liegen.“ Dass zwei dieser drei Nester besetzt werden, schließt Behrmann nahezu aus: „Jeder Storch braucht sein Revier, die Nester liegen zu dicht beeinander.“
Den nahezu optimalen Standort im Drömling bestätigt Wilfried Sievers, Vorsitzender vom Naturschutz Bromer Land (NBL): „Hier findet noch eine naturnahe Bewirtschaftung der Wiesen statt, so dass die Störche genügend Futter finden.“ Er wird das Nest beobachten und vermerken, ob und wann sich jemand dort niederlässt und eine Familie gründet.
Für den Weißstorchbetreuer Behrmann verbindet sich mit diesem Nest im Drömling die Hoffnung, neue Brutpaare anzulocken. In Wagenhoff, Vollbüttel, Dannenbüttel und Kästorf sei das in den vergangenen beiden Jahren gelungen, in Ummern und Didderse wurden kürzlich neue Nisthilfen aufgestellt.
Den zwölf Meter langen Mast hat die LSW spendiert und ihn gestern Morgen standfest aufgebaut. Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Barnbruch hat das Nest hergerichtet, das Material für den Rohbau hat der NBL bezahlt.
„Der Storch wird noch ein paar Zweige an den Rand stecken und sich das Nest mit Heu, Binsen und Gras auspolstern“, berichtet Behrmann, der erklärt, dass Storchennester einen flachen Boden haben, keine Kuhle. „Deshalb kann es schon mal passieren, dass ein Ei heraus rollt.“
tru