Neues Licht für Gifhorn: So wie hier die Hauptstraße in Kästorf werden bald die meisten Straßen in der Stadt in Gelb beleuchtet sein.
Das weiße Licht ist bald erloschen, die umweltschädlichen Quecksilberdampflampen gibt es ab 2015 nicht mehr zu kaufen. In der ganzen Stadt stehen laut Fachbereichsleiter Joachim Keuch 5000 Lampen, die meisten noch mit Quecksilber. Das alles umtauschen: „Eine knappe Million Euro wird das kosten.“ Dieses Jahr noch nicht, abgesehen von den nötigsten Instandhaltungen soll der Austausch ab 2011 verstärkt weitergehen.
Und womit? „Alles, was wir in den vergangenen vier bis fünf Jahren neu gebaut haben, leuchtet mit Natriumdampf“, sagt Keuch. Zur Laage und Hesegarten sind nachts in Gelb getaucht. Genauso Calberlaher Damm, Lehmweg und Hauptstraße in Kästorf, wo die Stadt alte Laternen erneuert hat.
In der Bodemannstraße machen seit einem Jahr LED-Röhren Licht, einzelne LED-Lampen stehen zu Testzwecken hinterm Kino, am Cardenap vor dem Schöner-Haus und im Schlossgarten. „Wir werden im Fröbelweg einen Straßenzug von drei Lampen installieren.“ Vorteil sei der geringe Stromverbrauch. Doch: „Die Anschaffung ist noch erheblich teurer.“ LED-Birnen kosten etwa dreimal so viel wie herkömmliche.
rtm
Kommentare
Nötigste Instandhaltung? TA – 08.02.10
Dazu zählt wohl die Unterführung in Winkel nicht. Dort leuchtet seit Wochen keine Straßenlaterne mehr...