Explosion in Vordorf: Ermittlungen laufen.
Der Vordorfer ist laut Polizeisprecher Thomas Reuter von der Medizinischen Hochschule in ein normales Krankenhaus verlegt worden. Er werde keine dauerhaften Schäden davon tragen. „Das ist ein Wunder.“ Immerhin war der Mann durch die Druckwelle aus dem Haus geschleudert worden.
Inzwischen habe die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den 46-Jährigen übernommen. Sie wirft ihm nicht nur vor, die Explosion verursacht zu haben. Zur Debatte steht auch der Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes in mehreren Fällen. Der Vordorfer habe gewusst, dass Einsatzkräfte vor Ort waren, und damit deren Tod bei der Hausexplosion zumindest billigend in Kauf genommen, begründet Reuter. Beträchtlich war auch der Schaden an Häusern und Autos in der ganzen Siedlung.
Die Angehörigen leben laut Reuter in einer Wohnung, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. „Das ist sehr unbürokratisch über die Bühne gegangen.“
rtm