Gute Ausstattung: Der Fuhrpark der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes Ehra-Lessien.
Nach der Wiederbelebung des Truppenübungsplatzes im Jahre 1956 und den damit verbundenen Schießbetrieb kam es immer häufiger zu Flächenbränden. Der Schießbetrieb musste unterbrochen werden, bis die Freiwilligen Feuerwehren aus den Nachbardörfern und die übenden Soldaten gelöscht hatten.
1961 musste der Truppenübungsplatz dann offiziell „Personal in Zweitfunktion“ vorhalten. Dazu zählten in erster Linie die Kraftfahrer für den Wegebau, die sich als Feuerwehrkräfte schulen lassen mussten.
1961 kam es zu einem Großbrand im Lager. Zehn Zelte mit der gesamten Ausrüstung von 100 Soldaten verbrannten. „Das verheerende Feuer“, so sagt Casjens, „gab damals den Ausschlag für den Aufbau der Bundeswehr-Feuerwehr auf dem Platz, die offiziell am 22. Februar 1962 gegründet wurde.“ Sie bestand aus einem Wehrführer und sechs Feuerwehrleuten, ab 1970 dann acht Feuerwehrleuten. An der Spitze stand Brandmeister Hermann Dettmer aus Grußendorf. Wegen der großen Waldbrände in den 1970er Jahren wurde die Wehr ab dem 1. November 1975 sogar auf eine Stärke von einem Leiter und 18 Feuerwehrleuten hochgefahren.
1976 bekam die Bundeswehr-Feuerwehr ihre eigene Wache, Unterkunft, Werkstätten und Kraftfahrzeughalle. Zudem wurden die Feuerwehrleute in das Dienstverhältnis eines Beamten übernommen, sagt Casjens. 1998 wurde das Personal noch einmal aufgestockt auf eine Stärke von 25 Mann, seit 2010 sind es nur noch 22 plus Leiter.
oll