Umzugsstress: Die Telefongesellschaft wollte die Kündigungsfrist neu festlegen.
Anfang Januar hatte der Rötgesbütteler seinen Anschluss gekündigt, da es immer wieder technische Probleme gab. Doch für den 1. Februar steht nun ein Umzug nach Gamsen an. Da Ellermeier nicht sechs Monate für einen Anschluss zahlen wollte, ohne ihn nutzen zu können, wandte er sich erneut an 1&1. „Ich sollte die Kündigung aufheben. Das würde aber eine Verzögerung des Kündigungszeitpunkts um weitere sechs Monate bedeuten.“ Außerdem habe der Anbieter ihm 60 Euro für die Umschaltung des Anschlusses in Rechnung stellen wollen.
Das war nicht das erste Mal der Fall. Bei seinem Umzug von Braunschweig nach Rötgesbüttel habe 1&1 ebenfalls 60 Euro verlangt. Ellermeier wandte sich schließlich an den Vorstand. „Ich musste zahlen, bekam die 60 Euro aber immerhin gutgeschrieben. Das ging jedoch nur über eine Vertragsverlängerung.“
Auch in der vergangenen Woche telefonierte der Rötgesbütteler wieder mit der Hotline von 1&1. „Dieses Mal sagte mir eine Beraterin, dass es natürlich die Möglichkeit gebe, vorzeitig aus dem Vertrag zu kommen – für 99 Euro.“ Diese Möglichkeit will der Rötgesbütteler nun nutzen. „Zwar muss ich dann auch etwas zahlen, kann die Sache aber endlich zu einem Abschluss bringen.“
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