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Gifhorn

Soziales Kaufhaus: Standort weiter unklar

Gifhorner Kirchenkreisamt ist mit Projekt dennoch weiter gekommen: Bereits Ehrenamtliche für Mitarbeit gewonnen
(jr) „Einige Fragen sind geklärt, andere noch nicht“, sagt Kirchenkreisamts-Leiter Heiko Burmann zur geplanten Eröffnung eines Sozialen Kaufhauses in Gifhorn durch Diakonie und Caritas (AZ berichtete). Anfang August soll eine Entscheidung über den genauen Standort des Geschäfts fallen.

Soziales Kaufhaus: Noch vor dem Weihnachtsgeschäft soll es dieses Angebot auch in Gifhorn geben – wenn möglich direkt in der Fußgängerzone.

© Archiv

Mitte April hatte sich ein Steuerungskreis gebildet, bestehend aus Vertretern unterschiedlicher Institutionen, um den Plan in die Tat umzusetzen: Ein Kaufhaus für jene einzurichten, die an der Armutsgrenze leben, in dem aber jeder einkaufen kann.

Mittlerweile wurden laut Burmann Ehrenamtliche für die Mitarbeit gewonnen und eine Kostenkalkulation erstellt. Gearbeitet werde noch an der Anschubfinanzierung. Auch die Frage der Rechtsform des Kaufhauses sei noch offen: Genossenschaftsmodell und gemeinnützige GmbH sind derzeit im Gespräch.

„Außerdem wird die Möglichkeit von Kooperationen geprüft“, so Burmann. Am 4. August kommt der Steuerkreis zusammen, um über den Standort zu beraten. „Es liegen mehrere Immobilien-Angebote vor.“ Ob – wie beabsichtigt – das Geschäft in der Gifhorner Fußgängerzone eröffnet oder doch woanders, hänge auch von Pachtzins und Laufzeit der Verträge ab.

Das Ziel, mit dem Sozialen Kaufhaus am 1. Oktober zu starten – „um das Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen“ – habe nach wie vor Bestand.


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  • Böse Wörter, schlechte Einstellung Black, Gifhorn – 23.08.10
    Wer bei dem sozialen Kaufhaus und dem beabsichtigten Standort in Gifhorn von verschandeln, von Kopftuchträgern und an den Stadtrand jagen spricht sollte sich wegen der Seuche des steifen rechten Arms behandeln lassen. Das ist seit 1945 vorbei und jeder "Kranke" muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Ein großer Teil der Menschen in diesem Land ist arm. Es ist unser Land und wenn die, so genannten, besser gestellten Leute so in ihrer Clique verhaftet sind, dass sie uns nicht sehen wollen, haben sie genug Geld um unser Land zu verlassen. Wir brauchen sie nicht!
  • "Muss das sein" Sozialkaufhaus in Gifhorner Fußgängerzone Peter Köhne – 08.10.09
    Sozialkaufhäuser können gerade denen, die es laut Autor vom 26.7.09, "im Leben zu nichts gebracht haben", wie z.B. auch langzeitarbeitslosen Juristen, Erziehern/innen aber auch Ungelernten, die nach einem Jahr ALG I in Harzt4 = ALGII fallen, die Chance auf einen Arbeitsplatz bieten, z.B. im Verkauf, der Sortierung, dem Hol- und Bringdienst oder in der Verwaltung; s.a. im AWO-Kaufhaus in Helmstedt; vom preiswerten Einkauf gut erhaltener Möbel und Hausrats und dem nachhaltigen Recyclinggedanken einmal abgesehen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse werden nun einmal härter und erfordern kreative Anworten vor Ort. Nicht jede Fußgängerzone sollte so sozial steril wie das oberhausener CENTRO werden, in dem sozial Schwache sogar per Sicherheitsdienst ausgeschlossen werden. Das ist in meinen Augen ein Skandal eigener Güte. Ich komme aus dem Rheinland und bin der Meinung, dass der Gifhorner Innenstadt ein Sozialkaufhaus sogar besser zu Gesicht stände, als die vielen Ein-€-Läden, die bei uns die Innenstädte erobern; nicht zuletzt auch wegen der horrenden Mieten.

    Wer übrigens etwas gegen "Kopftuchträgerinnen" per se äußert, hat meiner Meinung seinen Urlaub im Süden nicht verdient; dem wünsche ich nur, dass er/sie nie in die Lage kommt, in der arme Menschen, ob nun mit oder ohne Kopftuch, sind.

    Ich persönlich habe just dieser Tage sehr hilfsbereite "Kopftuchträger" bei einer Fahrzeugpanne kennen gelernt, die mir halfen, ohne nach Muslim oder Christ zu unterscheiden.
    Peter Köhne, Troisdorf
  • Muss das sein? Gifhorner – 26.07.09
    muss sich Gifhorns Stadtbild mit einem Sozialkaufhaus verschandeln? Man muss auch bedenken was für Menschen man somit in die Innenstadt zieht. Ich möchte hier nicht abwertend klingen aber so ein Kaufhaus gehört nicht in die Innenstadt, es sollte abseits liegen. Im übrigen gibt es ja noch jawoll sowie diverse andere LOW BUDGET Geschäfte für Menschen die es im Leben nicht geschafft haben sich etwas aufzubauen. Man sollte lieber hergehen und für die bestehenden Geschäftsleute in der Innestadt das Satdtbild zu verschönern und für die Bürger attraktiver zu gestalten. Das Sozialkaufhaus wird doch sowieso nur wieder von Kopftuchträgern genutz, die sich dann von Ihren Ehemännern im BMW oder Mercedes nach Hause chuaffieren lassen....

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