Feier im BSK-Saal: Rund 200 Frauen kamen zum Erntedank der Landfrauen Gifhorn und Umgebung.
Rund 200 Landfrauen waren zum Erntedankfest gekommen. Für den liebevoll geschmückten Saal waren diesmal die Frauen aus Neubokel zuständig. Auf dem Programm stand das traditionelle Matjesessen. Später gab es Sketche, Liedern und Gedichte der plattdeutschen Gruppe Ummern. Vorgestellt wurde zudem das Kursus-Programm des Landfrauen-Kreisverbands.
Petra Wichorski, stellvertretende Vorsitzende, gab inen Überblick über die Erschwernisse, mit denen die Landwirtschaft im vergangenen Jahr zu kämpfen hatte. Sie verlas einen Brief der Kreisvorsitzenden Friedhilde Schulze und Ilse-Marie Dralle.
Probleme hätten der lange, strenge Winter und der nasse April bereitet. Sie hätten eine verspätete Bestellung der Felder nach sich gezogen. Der Mai sei kalt gewesen, ab Ende Juni habe es den extrem heißen und trockenen Sommer gegeben, der eine intensive Beregnung erforderte. Wegen des Wetters sei mit Ertragseinbußen zu rechnen bei Getreide, Kartoffeln, Mais und Rüben in Höhe von rund zwölf Prozent. Von Versorgungsengpässen könne aber keine Rede sein.
Grund zum Danken hätten die Landwirte auch wegen der stabileren Preise und des wirtschaftlichen Aufschwungs.
cn