Diskussion: Die Bewohnerinnen des Hauses Gifhorner Straße 30 sprechen mit ihren Betreuerinnen über eine neue Hausordnung.
Die Frauen im Alter zwischen 19 und 38 Jahren waren vorher allesamt Bewohnerinnen des Hauses Triangel, einer Einrichtung der Diakonischen Werke Himmelsthür. Wohnbereichsleiterin Kirsten Pentleit und drei weitere Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Frauen. „Sie werden von uns begleitet und in die Selbstständigkeit geführt“, berichtet Pentleit. Sie bekommen Anleitungen in praktischen Dingen des Alltags – etwa wie richtig geputzt, gekocht oder gewaschen wird.
„Ziel ist es, dass sie immer freier von fremder Hilfe werden“, sagt Jörn Mänken, Regionalgeschäftsführer der Diakonischen Werke Himmels-thür. Tagsüber gehen die sieben Frauen entweder in der Lebenshilfe zur Arbeit oder in die Tagesförderung des Hauses Triangel. Am Nachmittag beginnt dann für sie das gemeinsame häusliche Leben. „Einige Bewohnerinnen benötigen einfach eine Struktur für den Tag“, sagt Beate Morgenstern-Ostlender, die Leiterin des Hauses Triangel. Nach der Zwischenstation sollen die Frauen in der Lage sein, den Schritt nach Gifhorn zu machen. In der Kreisstadt werden Wohnungen oder Appartements angemietet.
„Hier soll dann für die Frauen ambulantes, betreutes Wohnen möglich sein“, erklärt Mänken. So oft es nötig wäre, würde ein Sozialarbeiter in die Wohnung kommen und die Frauen unterstützen. Die Bewohnerinnen jedenfalls sind auf dem besten Weg. So möchten sie bald eine eigene Hausordnung in die Tat umsetzen.
cha