Schnelles Internet per Funk: Die Telekom setzt zukünftig auch auf die neue LTE-Technologie.
Calberlah, Leiferde, Meine, Wasbüttel, Isenbüttel und Gifhorn würden ebenfalls in absehbarer Zeit von der neuen und vierten Mobilfunkgeneration (4G) profitieren können, so Halle. Schnelles Internet sei auf Grund der Größe des Flächenkreises Gifhorn bisher nicht überall möglich gewesen. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, auch solche Orte mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen, die bisher nicht zu erreichen waren“, ergänzt Thomas Krieger, Leiter Technik Region Nordwest der Deutschen Telekom.
Die Telekom plane bis Ende 2011 bundesweit mehr als 1500 Standorte mit LTE zu bestücken. Krieger: „Damit sollen fast alle der so genannten weißen Flecken geschlossen werden“, so Krieger. Zu den Investitionskosten der neuen Internet-Technologie im Landkreis Gifhorn äußerte sich Telekom-Sprecherin Stefanie Halle gestern nicht.
Der Ausbau von LTE sei jedoch deutlich günstiger als Glasfaser. „Das LTE-Mobilfunksignal wird im Frequenzbereich 800 MHz sehr weit getragen“, erläutert Halle. „Die Fläche, die ein LTE-Standort versorgt, kann einen Radius von bis zu zehn Kilometern haben“, nennt Halle die Vorteile für Internet-Nutzer im großen Kreisgebiet.
ust