„Der Rollschuh des Manitu“: Das besondere Wildwest-Musical des Rad- und Rollschuhvereins Bad Friedrichshall in Anlehnung an den Kinoerfolg von Michael „Bully“ Herbig kam bei den Isenbüttelern an.
Es geht um einen Goldschatz, Liebe und Leid, Freundschaft und Verrat, Gefangenschaft und Freiheit“, verriet Vereins-Chef Hanspeter Friede vorab. „Und wer weiß, vielleicht gibt es sogar ein Happy End.“ Kenner das Films wussten natürlich, wie die Geschichte ausgeht. Und doch ließ sich das Publikum nur zu gerne von den Rollschuhkunstläufern mitnehmen ins urkomische Abenteuer.
Gespannt wie ein Flitzebogen waren pro Show gut 250 Zuschauer darauf, wie wohl Apachenhäuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger auf Rollen daher kommen. Mit dabei waren auch Winnetouch und seine Puder-Rosa-Ranch, die verführerische Uschi, der Grieche Dimitri und als Bösewicht Santa Maria. Eine stilecht kostümierte Schar an Rollschuhläufern im Alter zwischen vier und 59 Jahren verstärkte die Hauptfiguren.
Alle zwei Jahre inszenieren die Bad Friedrichshaller ein Musical. Treibende Kraft ist Rita Friede als Ideengeberin, Regisseurin und Choreographin. Um Organisation und Aufbau kümmert sich Hanspeter Friede. Beide können auf ein motiviertes und engagiertes Team aus Helfern und Darstellern zählen. Erstmals gönnten sich die Eheleute Friede einen Cameo-Auftritt á la Alfred Hitchcock – sie im Gefolge des Griechen, er als Karl May.
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