Richtfest an Gifhorns erstem Betriebskindergarten: Robin HuD wird offen für alle Kinder sein.
Lou-Valentin Düvel verfolgte das Zeremoniell mit großen Augen, wenn auch etwas müde. Der sechs Monate alte Junge staunte, als seine Mutter Jana als Erzieherin und Mitglied des Aufbauteams mit Kollegin Jennifer Glaser und Kita-Leiterin Christine Möbes den Richtkranz per Seilzug anhob, während Polier Helmut Nagel den Richtspruch aufsagte.
„Ich gucke jeden Tag auf den Kindergarten“, sagt Oliver Düvel von Hönigsberg und Düvel, auf dessen Schultern der Sohn das Richtfest „seines“ Kindergartens Robin HuD verfolgt. Drei Krippengruppen, zwei Gruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren, jeweils drei Betreuerinnen, Regelöffnungszeit von 8 bis 16 Uhr, Räume für Werken, Matschen, Caféteria und Snoezeln zählt Bernhard Hönigsberg in seiner Rede vor Vertretern von Stadt, aus der Wirtschaft und Belegschaft auf. „Wir haben schon viele Anfragen“, sagt Düvel.
„Wir waren schon immer sozial ausgerichtet“, sagt Düvel. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. „Ein Unternehmen hat auch eine Verpflichtung gegenüber seinen Mitarbeitern.“ So gebe es im Management viele Frauen, „die einen tollen Job machen“. Ein Betriebskindergarten sei die Konsequenz – und eine Möglichkeit, das Unternehmen bei Fachkräften attraktiv zu machen.
rtm