Klinikum-Neubau an der Bromer Straße: Bauherr Rhön will 15 Arztpraxen in einem Anbau unterbringen.
„Wir halten diesen Erweiterungsbau für Ärzte, die mit dem Klinikum kooperieren, für unbedingt sinnvoll“, erklärt Kaffke. Viele Mediziner seien inzwischen auf Rhön zugekommen und hätten großes Interesse an dem Projekt gezeigt. Facharztpraxen für Radiologie, HNO und Onkologie gäbe es bereits auf dem jetzigen Klinikgelände. „Das wollen wir ausbauen“, verweist Kaffke auf kurze Wege für Patienten und eine enge Verzahnung von niedergelassenen Ärzten und Mediziner des Klinikums.
„Es handelt sich um kein eigenständiges Ärztehaus, wir planen einen Erweiterungsbau – und der ist in dem betreffenden Sondergebiet zulässig“, will Kaffke Politik und Verwaltung von dem Vorhaben überzeugen. Rhön wolle ein Miteinander und keine Konfrontation und hoffe auf eine einvernehmliche Lösung.
„Ein Ärztehaus muss in Innenstadtnähe gebaut werden“, verweist Erster Stadtrat Walter Lippe auf „1000 bis 2000 geschätzte Patienten täglich“. Deshalb halte die Stadt auch nach dem tragischen Tod des Investors an dem Projekt fest. Das Rhön-Vorhaben sei planungsrechtlich nicht zulässig, bezieht Lippe Position.
ust