Segelfug in Wilsche: Der Rat der Stadt will bei der Umwidmung des Flugplatzes mitreden.
Wie Bürgermeister Manfred Birth auf Anfrage von Nicole Wockenfuß ausführte, liege der Stadt noch kein neuer Antrag des Luftsportvereins (LSV) Gifhorn vor. Der LSV hatte bereits einen Antrag gestellt, diesen aber nach Anlieger-Protesten zurückgezogen (AZ berichtete).
Die Stadtverwaltung habe dem LSV keinerlei Zusagen gemacht, erklärte Birth. Wenn ein Antrag vorliege, werde er öffentlich ausgelegt, so dass jeder Betroffene Stellung nehmen könne.
„Wir wollen keine Ausweitung in Richtung Motorflüge“, so Jürgen Völke (ULG). Jugendfußballer müssten oft viele Kilometer gefahren werden, damit sie ihren Sport ausüben können. „Motorsportflieger können nach Braunschweig fahren“, so Völke.
„Wir können nicht lapidar eine Absage erteilen“, sagte Ingrid Pahlmann (CDU) aus Wilsche. Allerdings werde auch kein Persilschein ausgestellt. „Es wird für den Verein Einschränkungen geben“, so Pahlmann.
Für SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel ist eine Aussage des LSV-Vorsitzenden Tassilo Bode das Maß der Dinge. Der habe gesagt, dass es keine Veränderungen am Status quo geben müsse, wenn es nach dem Verein gehe. „Noch liegt kein Antrag vor, deshalb müssen wir auch noch nicht tätig werden“, so Stenzel.
fed