Das Signal steht auf Grün: Die neue Ampel in Jembke am Edeka-Markt wurde gestern offiziell in Betrieb genommen.
Vor allem zu Stoßzeiten war dort oft kein Überqueren für Fußgänger möglich – Auto reihte sich an Laster auf der Hauptstraße. Die Jembker Politik hatte daher frühzeitig Maßnahmen zur Abhilfe ins Visier genommen. „Der Arbeitskreis Dorferneuerung hatte die dringende Notwendigkeit gesehen“, sagten Bürgermeister Henning Schulze und Reinhard Tetzlaff (SPD).
Eine Querungshilfe war diskutiert und verworfen worden, weil sie weniger Sicherheit gebracht hätte als eine Ampel. Zudem ist die Bundesstraße im Ort sehr eng, eine Ampel nimmt weniger Platz weg. Bei der Planung der Anlage für 40.000 Euro mussten viele Abstimmungen mit Behörden erfolgen. Die Gemeinde trug allein die Kosten, doch waren das Okay der Landesbehörde für Straßenbau in Wolfenbüttel und des Landkreises nötig. Die Landesbehörde ist Straßenbaulastträger, das Verkehrsamt anordnende Behörde für Verkehrszeichen.
Der Jembker Rat erschien gestern zur Inbetriebnahme – und absolvierte einen Probelauf für die neue Ampel.
cn
Kommentare
Ampel Bürgermeissster – 03.09.10
Einfach mal aufs 2-Rad steigen.Und:Bei uns gibt es zwei Verkehrsinseln-welche des öfteren über den Haufen gefahren werden.Vielleicht werden durch das Problemchen in J. ja mal einige schlauer und "gleiten" mit 80 morgens zur Arbeit.Der Geldbeutel und die Umwelt werdens danken.Viel Geduld wünschend!
Ampel ist überflüssig Arthur – 02.09.10
Ich fahre als Pendler auf jeden Tag die B248 durch Jembke. Leider glauben die Jembker genau wie viele Deutsche, dass man alles irgendwie elektronisch regeln kann/muss.Jetzt werden die Jembker Anwohner durch langes Staus und StopAndGo noch mehr zu leiden haben.
Eine Überquerungshilfe wäre die deutlich besser Lösung gewesen. Wenn die geschickt konstruiert ist, dann verringern die Autofahrer automatisch die Geschwindigkeit und ein sicheres Überqueren in 2 Schritten ist auch für ältere Mitbürger möglich.
In vielen Dörfern werden immer erst die Straßen schön breit gemacht, dann regen sich alle darüber auf, dass so schnell gefahren wird. Letztendlich wird dann eine Ampel oder ein Blitzer aufgestellt.
Vielleicht wird die nächste Generation es besser machen...!?
Fußgängerampel in Jembke Anke Körner – 02.09.10
Als Pendler fahre ich zu den Stoßzeiten von der Autobahn kommend nach Barwedel. Gestern Nachmittag staute sich der Verkehr bis Tappenbeck und es ging nur im Stop-and-Go voran. Die Ampel ist notwendig, um die Straße sicher überqueren zu können. Vor allem für ältere Menschen, die zur Apotheke wollen. Man muss die weitere Entwicklung beobachten, aber ich sehe keine Entlastung für Jembke. Das wird wohl noch ein Chaos geben.