Zum ersten Mal seit etwa sechs Jahren waren die Calberlaher m it ihrem Spezial-Fahrzeug für Eisenbahn-Unfälle wieder im Tunnel unter dem Elbeseitenkanal. Sonst probieren sie das Gefährt, das sowohl Reifen für Straßen als auch Räder für Schienen hat, auf einem 15 Meter langen Gleis regelmäßig vor dem Gerätehaus aus.
„Da kann man nur aufgleisen und einen Meter vor und zurück fahren. Und das war es dann“, sagt stellvertretender Ortsbrandmeister Dirk Leschner. Deshalb wurde es mal wieder Zeit, dort zu üben, wo der Spezialwagen im Ernstfall zum Einsatz käme.
Vier Gruppen, vier Fahrten in den knapp ein Kilometer langen Tunnel: „Wir bauen drinnen einen Rollwagen auf und machen Licht.“ Zu viel mehr haben die Calberlaher keine Zeit. Es gibt kein Übungsszenario. „Wir haben nur drei Stunden“, sagt Leschner.
Denn nur zwischen 3.15 und 6.15 Uhr ruht der Zugverkehr auf der Schnellstrecke. Die Bahn hat die Oberleitung für die Übung abgeschaltet, ein Fachmann vor Ort zur Sicherheit zusätzlich den Fahrdraht geerdet.
Das nächste Rendezvous steht im November an: Dann wird die Bahn der Feuerwehr neue Einbauten zur Sicherheit vorstellen.
rtm
Kommentare
schließe mich an Retter – 07.09.10
schließe mich meinem Vorredner an. Auch die Einsatzkräfte des DRK, würde es bestimmt reizen an solch einer Übung mit zu machen. Ist ja doch schon einige Jahre her.Übungen an Bahnanlagen Feuerwehrmann – 06.09.10
Ich finde Übungen sehr wichtig. Auch hier für die Feuerwehren der SG Isenbüttel (FF Calberlah). Gerade übungen unter erschwerten Bedingungen sollten gemacht werden. Wenn man im Bericht liest, dass eine Übung schon längere Zeit her ist, wird es vielleicht Zeit, eine richtige Übung zu planen. Wir tuen uns damit einen gefrallen Routine in diser Einsatzsituation zu bekommen, sowohl als auch für dei Pasagiere der DB, die dann auch schnellst möglich von den Feuerwehren aus Tunnelanlagen befreit werden können.