Bis 2007 gab es Mittel von Leader-plus und der Agentur für Arbeit. Inzwischen gibt es zwar neue Förderanträge, zu große Hoffnungen macht man sich aber nicht.
„Der Verein muss sich selbst finanzieren. Die Samtgemeinde kann zwar weiter die Räume stellen und Sachkosten tragen, aber keine Personalkosten“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel während einer Krisensitzung, bei der sich auch Mitglieder des Kreisverbandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes ein Bild von der Lage machten. Personalkosten aber entstehen durch den Einsatz von Ullrich Willier, der die Medienwerkstatt leitet.
Und die wiederum leistet einiges. Neben der Dokumentation des Lebens im gesamten Landkreis – wichtige Geschichtszeugnisse für die Nachwelt – wird beispielsweise Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz vermittelt. Daher forderte DGB-Kreisvorsitzender Klaus Schneck auch, das Problem nicht nur in der Samtgemeinde, sondern landkreisweit anzugehen.
Indes – Ideen für Projekte gibt es ausreichend. Dorfdokumentationen beispielsweise und Zeitzeugenberichte sind nur ein kleiner Teil davon. Aber: „Das muss sich auch verkaufen lassen“, so Willier. Er setzt jetzt auf die Betriebe. Diese könnten Firmenportraits erstellen lassen.
ba