Maisversuchsanbau: Züchter Gerhard Schröder (l.) informiert über eine der 17 Sorten.
Die Züchter, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, stellten ihre jeweiligen Sorten vor. Und gleich zu Beginn gab es eindringliche Worte von Gerhard Schröder zur künftigen Auswahl energiereicher Sorten: „Wir müssen dahin kommen, dass Mais von den Betreibern der Anlagen nicht mehr nach Tonne je Hektar bezahlt wird, sondern nach dem Energieertrag.“
Entsprechend wurden die Sorten auf dem Schlag nach hohen Erträgen in der Trockenmasse, sprich der Frucht, ausgewählt. Auf rund acht Hektar stehen die Versuchssorten, ausgesät wurden sie Mitte Mai, nach der Ernte werden die Erträge sorgfältig gewogen und die Ergebnisse ausgewertet.
Zwar sei das Interesse am Maisanbau im Landkreis Gifhorn groß, aber von Campen relativierte: „Wir haben im Landkreis rund 80.000 Hektar landwirtschaftliche Anbauflächen. Und auf knapp 12.000 Hektar wird Silo-Mais angebaut, das sind rund 15 Prozent. Wir sind also weit davon entfernt, dass im Landkreis nur noch Mais für Biogasanlagen angebaut wird. Allerdings hat Mais der Braugerste bei uns inzwischen den Rang abgelaufen“, so von Campen.
ba
Kommentare
Maiseinöde u.k-h – 02.09.10
es ist pervers so sehe ich es auchalternativ/regenativ sind nur Sonne
Wasser/Wind und Erdwärme.
Wir werden diese Einöden verfluchen.
Die bauern kassieren ab und verwüsten unsere Heimat in der wir Grundsteuern bezahlen. dafür haben wir hier nicht
gebaut.Erben kein Interesse hier zu
bleiben. Mais soweit das Auge reicht
Pevers Jan H. M. – 02.09.10
In anderen Länder sterben Tag für Tag Menschen, weil sie nichts zum Kauen haben und wir verheizen hier den Mais, damit Else Lotterbein nen warmes Wohnzimmer hat...