Einweihung: Die neue Westerbecker Kirche wurde gestern von Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen (l.) geweiht. Das Gotteshaus war proppevoll.
Die Sitzplätze waren rasch besetzt, zurück bis in den Eingangsflur drängten sich mehr als 250 Westerbecker, Dannenbütteler, Stüder und Grußendorfer. Und das ist wohl auch das Besondere am neuen Westerbecker Gotteshaus: „Es ist nicht nur für Menschen aus einem, sondern gleich aus vier Dörfern ein Ort des Glaubens, des Trostes und der Freude“, sagte Jantzen.
Bei vielen Dannenbüttelern überwögen vielleicht noch Trauer und Enttäuschung darüber, dass die Landeskirche ihnen keine eigene Kirche genehmigt und Westerbeck den Vorzug gegeben hat, sagte der Landessuperintendent. Er hofft aber, dass das nun fertige neue Gotteshaus hilft, die Gemeinde zu vereinen. Mit Pfarrhaus und Gemeindehaus bilde es schon jetzt eine Einheit, so der Landessuperintendent.
Dass neben dem Gemischten Chor aus Westerbeck und dem Posaunenchor der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten auch der Männergesangverein aus Dannenbüttel die Einweihung bereicherte, freute Jantzen. Er verstand es als „ausgestreckte Hand, die wir nur zu gerne ergreifen sollten“.
Finanziert wurde das 370.000-Euro-Projekt aus Mitteln der Landeskirche, der Kirchengemeinde und Spenden. „Wir haben den abgesteckten Rahmen eingehalten“, berichtete Kirchenvorstandsmitglied Peter von Laffert.
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