Umzug mit Rettungswagen: Ankunft am neue Klinikum.
Stefanie Stöver könnte schon morgen nach Hause. Doch mit Chefarzt Dr. Thomas Dewitz macht die Meinerin, die vier Tage zuvor entbunden hat, ab, bis Dienstag zu bleiben. „Das ist ja fast schon ein Wellness-Hotel mit Blick aufs Mühlenmuseum“, sagt die 34-Jährige. Wellness war auch der Transport zuvor.
„Da waren so viele Helfer und gar keine Hetze. Jeder hat sich was geschnappt“, berichtet Stöver. „Hätte ich gewollt, hätten sie auch mich getragen.“ Ihr Neugeborener, Theo Maximilian Holland, hat den Umzug glatt verschlafen. „Der war total entspannt.“
Entspannt ist auch Horst Kraemer vom DRK. „Wir haben schon ganze Altenheime im Notfalleinsatz evakuiert.“ Ganz sorgenfrei ist Umzugs-Regisseur Dr. Gert Hobbensiefken nicht. Der Transport der Intensivpatienten stockt: „Wir wären viel weiter, hätten wir nicht das Problem, dass kein Material drüben ist.“ Ein Sondertransport muss jetzt erst einmal Absaug- und Beatmungsgeräte in den Neubau bringen, bevor weitere Intensivpatienten folgen.
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Das Klinikum nutzt derweil die Zeit, die Frauenklinik weiter umzuziehen. Deshalb staunt Dewitz am Nachmittag, dass seine Patientinnen schon drüben sind.
rtm