Schlechte Nachrichten für die 73 Mitglieder eines Sparclubs aus der Samtgemeinde Brome, die von einem mittlerweile verstorbenen Gastwirt um ihre Ersparnisse von 36.988 Euro gebracht wurden (AZ berichtete): Die Polizei hat die Ermittlungen eingestellt. Das Geld ist unwiderruflich weg.
Gastwirt veruntreut 36.988 Euro: Ein Sparclub aus der Samtgemeinde Brome hat das Nachsehen, das Geld ist unwiderruflich weg.
Michael Spanier, Leiter der Polizeistation Brome, hat sich am Sonntagnachmittag mit den Sparern getroffen. „Etwa 40 der 73 Sparer waren dabei.“ Die Hiobsbotschaft: „Das Verfahren wird eingestellt, weil gegen einen Toten nicht ermittelt werden kann.“ Zunächst hatte die Polizei vermutet, dass der Gastronom Mittäter hatte. „Diese Vermutung hat sich nicht bestätigt.“
Spanier berichtet von einer gedrückten Stimmung. „Mancher Sparer hat ein 13. Monatsgehalt verloren.“ Einer der Sparer ergänzt: „Neben dem finanziellen Verlust ist auch die menschliche Enttäuschung groß – man hat dem Wirt vertraut.“
Angeblich soll der Wirt privat hohe Schulden gehabt haben. „Deshalb bestehen auch keine Chancen, dass wir Geld zurück bekommen“, meint der betroffene Sparer. Auf zivilrechtliche Schritte will er verzichten. „Da sind die Anwaltskosten höher als meine Spareinlage.“ Eine Sammelklage sei schwierig, „weil wir ja kein eingetragener Verein, sondern nur ein lockerer Zusammenschluss sind“.
tru
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sparer kitkat - editiert von AZ-online Redaktion – 22.02.10
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