IGS für alle Schüler des Kreises: Wer an diese Schulform wechseln will, muss in die Sassenburg.
Es gibt keine Geschwister-Regelung, die von der SPD beantragt wurde. Die Grünen wollten gar keinen Schulbezirk benennen. Der Kreistag folgte damit auch der Empfehlung des Schulausschusses. Rolf Schliephacke und Sabine Lehmberg von der SPD sprangen nochmals für eine Ausnahmeregelung in die Bresche.
Kindern, deren Geschwister zur IGS nach Wolfsburg oder Braunschweig gehen, sollte erlaubt werden, auch diese Schule zu besuchen. „Es wäre eine unzumutbare Härte für Eltern, ihre Kinder in derselben Schulform an zwei Standorten zur Schule gehen zu lassen“, so Schliephacke. „Wir reden hier allenfalls über eine Handvoll Kinder“, ergänzte Sabine Lehmberg. Die Ausnahmeregelung für Geschwister verursache keine horrenden Mehrkosten. Schließlich müssten Eltern Schule und Beruf vereinbaren.
„Es wäre ein falsches Signal, wenn der Schulbezirk durch eine Ausnahmeregelung aufgeweicht wird“, betonte Walter Schulze für die CDU. Wenn Schüler in Sassenburg abgelehnt würden, könnten sie sich an einer IGS außerhalb des Landkreises bewerben. Das sei dann viel zu spät, entgegnete Klaus Rautenbach (Grüne). Er beantragte noch eine Wahlfreiheit für die Samtgemeinde Isenbüttel. Dafür stimmten aber nur die Grünen.
fed