„Wir müssen Eltern und Kindern auch in Zukunft eine gute Schule bieten“: Die Isenbütteler Ratsmehrheit sprach sich für eine Bewerbung als Gesamtschul-Standort aus.
„Ein großer Teil der Schüler verlässt unsere Samtgemeinde nach der vierten Klasse“, verwies Klaus Rautenbach (Grüne) auf die Beliebtheit von Gesamtschulen und Gymnasien. Dietmar Rösler (CDU) betonte hingegen, dass durch die Umwandlung der Haupt- und Realschule in eine Oberschule schon jetzt mehr Schüler am Standort Isenbüttel gehalten würden: „Darunter sind nur sechs Schüler, die eigentlich zur IGS wollten, dort aber keinen Platz bekommen haben.“ Die machen aber immerhin zehn Prozent des fünften Jahrgangs an der Oberschule aus.
„Die Entscheidung für die Oberschule war richtig und ist richtig“, stellte Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff klar. Gleichwohl schloss er sich der Bewerbung als IGS-Standort an: „Wir müssen den Eltern und Kindern auch in Zukunft vor Ort eine gute Schule bieten können.“ Und wenn die Mehrheit von ihnen eine IGS will, „dann soll es eben so sein“.
Das sah die CDU offenbar anders: „Wir sollten an unserer Oberschule endlich Ruhe einkehren lassen“, war Jochen Gese gegen die IGS. Christina Petzold (SPD) konnte das kaum fassen: „Wir haben es schon vor zwei Jahren verpennt, uns zu bewerben – das sollten wir nicht wieder tun.“
til