So lässt sich die Hitze aushalten: Viele Gifhorner tummeln sich bei den Rekordtemperaturen im Freibad.
Ein bis zwei Kreislauf-Angelegenheiten hat die Medizinische Klinik I im Klinikum Gifhorn täglich zu behandeln – laut Chefarzt Dr. Rüdiger Wacker das übliche Tagespensum. Er hatte mit einem deutlichen Anstieg gerechnet. „Mehrere Patienten täglich, so kennen wir das von früher.“ Diesmal gebe es keine gehäuften Vorkommnisse: „Wir sind selbst überrascht.“
„Es sind schon ein paar Leute, die gelitten haben“, sagt Hausärzte-Sprecher Dr. Carsten Gieseking. Aber auch in seiner Praxis halten sich die Hitze-Fälle noch verhältnismäßig in Grenzen.
„Die Aufklärung hat gewirkt“, erklärt Wacker das Phänomen. Die Gifhorner halten sich demnach offenbar an die guten Ratschläge: viel trinken und körperliche Anstrengungen wie Joggen oder Gartenarbeiten auf die Abendstunden verlegen. Gieseking: „Entscheidend ist eben Vorbeugung.“ Und: „Wenn, dann haben Jüngere Probleme.“ Die älteren Leute seien vernünftiger und hielten sich bei Hitze zurück. Sie schlafen dann auch nicht unbedingt beim Sonnenbad ein – so wie ein paar Patienten, deren Sonnenbrände Gieseking behandeln musste.
rtm