Grundsatzbeschluss in Gifhorns Rat: Aus dem Sportzentrum-Süd soll Bauland werden.
SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel hatte gleich eingangs der Beratungen einen Ergänzungsantrag eingebracht, der vorsieht, dass über den Verkauf abschließend im VA und Rat beschlossen wird. Ein Nutzungskonzept für andere Sportanlagen müsse zuvor jedoch von der Verwaltung für Schulen und Vereine erstellt werden.
„Wir wollen keinen Schülertourismus“, schloss sich stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Ingrid Pahlmann mit einem eigenen Antrag der SPD-Linie an. Fehlende Umkleideräume und Sanitäranlagen am BGS-Sportplatz und eine zwingend vorgeschriebene 400-Meter-Bahn auf der noch verbleibenden Sportanlage in der Südstadt: Punkte, die die CDU geklärt haben will und die nun Bestandteile des Ratsprotokolls sind.
Grünen-Ratsfrau Nicole Wockenfuß hatte mit ihrer Fraktion zuvor gegen die Erhöhung des Stadthallen-Defizitausgleichs von 500.000 um weitere 156.000 Euro gestimmt. „Wie schon in den Vorjahren wird in der Vorlage für die Ratssitzung nicht ersichtlich, wie sich der Verlustausgleich zusammensetzt“, übte sie erneut – jedoch vergeblich – Kritik.
ust