Ein fünfköpfiges DRK-Team unter Leitung von Burghardt Blöhm war am Freitag nach Duisburg gefahren, um die Love-Parade zu begleiten (AZ berichtete), insgesamt waren rund 1300 Helfer aus ganz Deutschland vor Ort.
„Wir waren an der Universität als Reserve eingesetzt. Als das Unglück passierte, gab es erst Alarmbereitschaft, dann wurden wir rund 1000 Meter vor dem Tunnel, bei dem die Panik ausbrach, stationiert“, so Blöhm.
Zum Einsatz kamen die Gifhorner aber nicht, betroffen konnten sie nur zusehen, wie andere Rettungskräfte halfen. „Wir hätten gerne geholfen, aber sollten uns bereithalten, falls wir irgendwo gebraucht würden“, sagte Daniela Frisardi.
Sie will trotz der Erlebnisse beim DRK bleiben, wie die anderen auch. „Wir haben viel miteinander geredet, das hilft“, sagte Patrick Richter.
ba