Puppen als Babyersatz: Veronika Winter und Connor Geiger übten das Füttern im Babysitterkursus.
Statt mit echten Babys trainierten die Jugendlichen anhand von Puppen die richtige Säuglingspflege. Aber auch Theorie wurde von Beate Blank, der Ausbilderin für Babysitter, besprochen. Auf Knien rutschend versetzten sich die Teilnehmer in den Blickwinkel eines Kleinkindes. Blank gab auch Tipps für Trotzverhalten von Kleinkindern oder für Anzeichen einer eventuellen Überforderung.
Spielpädagogik und ein Blick auf altersgemäße Spiel und Bilderbücher ergänzten den theoretischen Teil. Der einzige Junge unter den Mädchen war Connor Geiger. „Meine Mutter hätte früher gerne einen männlichen Babysitter für mich gehabt“ erklärt er sein Interesse für den Kursus. Interessant fand er die Einweisung in das richtige Verhalten bei Unfällen oder die Tipps, wie man erkennen könne, was einem Baby fehlt. „Der Kurs ist auch später, wenn man selbst Kinder hat, von Vorteil“, so der 15-jährige Schüler. Veronika Winter möchte ebenfalls als Babysitter nebenher arbeiten. „Ich möchte aber erst den nächsten Erste-Hilfe-Kurs mitmachen.“
Winter findet die Vermeidung von Unfällen, bei denen sich die Kleinkinder verletzen könnten, besonders wichtig. „Wir hatten 17 Anmeldungen“, freut sich Susanne Benstem vom Meiner Ortsverein über die gute Resonanz. So großes Interesse habe man nicht erwartet, sonst hätte das DRK den Kursus schon eher angeboten.
lk